Die Dehoga will in die Ordnungspartnerschaft

Die Dehoga will in die Ordnungspartnerschaft

Gastwirte und Vertreter der Stadt diskutierten am Montag über das Alkoholverbot beim letzten Derby.

Mönchengladbach. Das Alkoholverbot und seine Folgen für die Gastwirte beim Derby der Borussia gegen Köln Ende Oktober war am Montag Thema auf der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Mönchengladbach des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes Dehoga. Beigeordneter Peter Holzenleuchter war als Vertreter der Stadt gekommen, Oberbürgermeister Norbert Bude hatte sich entschuldigen lassen. Daneben waren Vertreter der Parteien anwesend.

Die rund 40 Vertreter der betroffenen Gaststätten ärgerten sich besonders darüber, dass die Stadt nicht ausschloss, das es zu einer Wiederholung der Aktion kommen könnte. "Da geht es bei manchen Betrieben um zum Teil rund 1000 Euro Ausfälle für den Tag", erklärt Christian Jäger, Geschäftsführer der Dehoga Nordrhein. Kritik gab es auch daran, dass es entgegen anders lautender Aussagen keine Ausnahmen für Feiern gegeben habe.

Als Alternative zu einer Verordnung von oben wurde vorgeschlagen, die Gastwirte in Form des Verbandes an der bestehenden Ordnungspartnerschaft zu beteiligen, um zu einer Lösung für alle Seiten zu kommen. Von Seiten der Stadt hieß es, man wolle darüber nachdenken.

Nichts desto trotz hat die Dehoga eine Musterklage gegen die Aktion beim Derby vorbereitet. "Wir müssen noch mit den Mitgliedsbetrieben sprechen, die sie dann einreichen, und würden die Klage dann als Verband entsprechend begleiten", sagt Jäger.