Der Marienplatz soll Treffpunkt werden

Der Marienplatz soll Treffpunkt werden

Baudezernent Andreas Wurff musste die Neugestaltung mehrfach verschieben. Nun beginnen die Arbeiten am Montag.

Mönchengladbach. Mehrfach ist die Umgestaltung des Rheydter Marienplatzes verschoben worden. Auch wegen des Winterwetters. Nun starten die Arbeiten am Montag. Begonnen wird mit dem Abschnitt in der Friedrich-Ebert-Straße von Bahnhofstraße bis Stresemannstraße auf der Seite der Marienkirche.

Daher bleibt die Friedrich-Ebert-Straße ab Kreuzung Stresemannstraße/Dahlener Straße für den Busverkehr nur in Richtung Hauptbahnhof Rheydt/Odenkirchener Straße offen.

Der Busverkehr aus Richtung Bahnhof wird über die Wilhelm-Schiffer- und die Dahlener Straße zum Marienplatz geleitet. Die Ampeln des Knotenpunktes Odenkirchener-/Wilhelm-Schiffer-/Moses-Stern-Straße wurden für die geänderte Verkehrssituation umgeschaltet.

Die Bushaltepunkte vor der Marienkirche werden auf die Dahlener Straße gegenüber C & A verlegt, sagt ein Stadtsprecher. Die Haltepunkte auf der gegenüberliegenden Seite der Marienkirche verschiebt man weiter südlich in den Bereich der Odenkirchener Straße/Post.

Zum Umbau: Die Neugestaltung des Marienplatzes ist ein Baustein im Innenstadtkonzept Rheydt. Sie kostet mehr als 621 000 Euro und wird von einem Gladbacher Tief- und Straßenbauer erledigt. Die Fertigstellung ist für Ende August geplant.

Der Umbau soll den Platz städtebaulich aufwerten, neu ordnen und für Fußgänger attraktiv machen. Das „Entrümpeln“ von Barrieren in Haltestellenbereichen und Gehwegen verbessere die Aufenthaltsqualität für Fußgänger, sagt Stadt-Beigeordneter Andreas Wurff.

Fußgängerwege vor Geschäften werden vergrößert, und die Marienkirche werde „angemessen in den städtischen Raum eingebunden“. So werden gläserne Haltestellen entfernt. Auch die Fahrbahn im Bereich Marienplatz erhält einen neuen Asphaltbelag. Zudem sollen „Stolperfallen“ und Barrieren wie hinter den Bushaltestellen beseitigt werden.

Die „Pilze“ an Haltestellen werden durch die Wegnahme der Rückwände und Sperrbügel „offener“. Die Verbreiterung der Gehwege ermögliche mehr Platz u.a. für die Außen-Gastronomie.

Nicht zuletzt werden Bushaltestellen neu geordnet und zusammengelegt. Das führe zu einer Verringerung der Umsteige- und Suchwege für Fahrgäste, sagt Wurff. Während der Bauphase rollen die Busse weiter. jfg

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