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Der Longlife-Wohnpark nimmt langsam Gestalt an

Der Longlife-Wohnpark nimmt langsam Gestalt an

Das Gelände ist komplett erschlossen. Im Mai wird mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses begonnen.

Lobberich. Hinter der historischen Longlife-Fabrikhalle an der Niedieckstraße herrscht gähnende Leere. Aber nicht mehr lange. Im Mai wird mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses begonnen. Die neue Straße „An der Weberei“ verbindet die Niedieck- mit der Bongartzstraße. Ein Stichweg führt fußläufig zur Mittelstraße.

„Das Gelände ist vollständig erschlossen und parzelliert, die Straße wird nun der Stadt übergeben, die Laternen sind aufgestellt und funktionieren. Außerdem sind die Bäume auch schon gepflanzt“, sagt Hans-Jürgen Cleven. Er hat mit seinem Bruder Harald die Entscheidung getroffen, auf dem Gelände der einstigen Textilfirma ein neues Kapitel aufzuschlagen. Beide sind überzeugt, dass das von der Cleven Grundstücksgesellschaft GmbH geschaffene Wohnviertel sehr begehrt sein wird. „Viele Einrichtungen sind in unmittelbarer Nähe, vom Krankenhaus über Kindergarten, Grundschule und Gymnasium, verschiedene niedergelassene Ärzte, Geschäfte und anderes mehr“, stellt Harald Cleven fest.

Das Mehrfamilienhaus mit elf Wohnungen von 60 bis etwa 105 Quadratmetern ist nur der Start. Die Clevens hatten von vornherein die Vorstellung, ein anspruchsvolles, sehr zentral gelegenes Wohngebiet zu entwickeln. Zugelassen sind verschiedenen Bauformen. Es gibt Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und andere mit Stellplätzen. Zwichen Bongartz- und Mittelstraße können Doppelhäuser und Einfamilienhäuser auf im Bungalowstil errichtet werden. Vorstellbar ist für die Brüder Cleven, dass in einem Einfamilienhaus eine jüngere Familie lebt, während Eltern oder Schwiegereltern im Mehrfamilienhaus gleich gegenüber einziehen.

Insgesamt können auf dem 16 000 Quadratmeter großen Gelände zwischen 65 und 75 Wohneinheiten errichtet werden. Einen Bereich wollen die Brüder Cleven erst später entwickeln, eventuell als Eigenbedarf.

Zuversichtlich ist auch die technische Dezernentin der Stadt, Susanne Fritzsche. Die Nachfrage auch nach höherwertigen Immobilien sei bemerkenswert. Befürchtungen, in Lobberich kämen zu viele Grundstücke auf den Markt, hätten sich bisher nicht bewahrheitet. lp