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Cityfest: Viele Menschen aber wenig Käufer

Cityfest: Viele Menschen aber wenig Käufer

Bei strahlender Sonne war das Zentrum am Wochenende gut besucht.

Mönchengladbach. Die Musiker haben noch keinen Ton gespielt, da versammeln sich schon die ersten Zuschauer um die 20-köpfige Gruppe. Fast kein Durchkommen gibt es auf der Hindenburgstraße, als die Percussion Band Choco Branco sich formiert und ihren Instrumenten lautstark mitreißende Samba-Rhythmen entlockt. Die brasilianischen Klänge bringen auf dem Mönchengladbacher City-Fest Jung und Alt zum Zuhören und Mitklatschen.

An diesem Wochenende gehört die City den Fußgängern, die das warme, sonnige Oktoberwetter zum Einkaufsbummel nutzten. Auch Lara und Miriam sind gutgelaunt unterwegs. Die beiden 14-Jährigen haben beim Shoppen ihre ersten Herbst-Outfits gefunden und müssen sich jetzt stärken: "Mmh, hier riecht es lecker nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte", lassen sie sich vom Duft der süßen Leckereien zu den Ständen vor dem ehemaligen Theater ziehen. "What a difference a day made", singt dort Susanne Roebers, Sängerin der Band Surprise.

Derweil sorgt Papa Clowni für die Unterhaltung der kleinen Besucher. "Wie macht der Esel", fragt der Clown mit der roten Nase die Jungen und Mädchen, die ihn umringen: "Iah", so die vielstimmige Antwort. Und schon sind alle unter zehn Jahren mit dabei und singen ein Lied vom "Eselchen, das durch die Welt wandert".

Auf der Bühne am Alten Markt spielen die Diabolo’s Bullets aus den Niederlanden Country- und Blues-Songs. Stehen bleiben, sich mit einem Getränk stärken und Zuhören ist da angesagt. Und wer will, kann gleich weiter zur Herbstkirmes auf dem Geroplatz schlendern.

Das Wetter machte den Besuchern des Cityfests Spaß. Die Einzelhändler mussten allerdings feststellen, dass die Sonne die Lust auf warme Kleidung dämpfte. "Die Kaufleidenschaft war bisher nicht so groß wie erhofft". Nach 16 Uhr habe sich die Nachfrage aber gebessert.

Auch sei mancher am Samstag nicht gekommen, weil er wegen der Demos Chaos befürchtet habe, vermutet Eduard Felzen, 2. Vorsitzender vom Citymanagement. jfg