Maßnahme der Volksbank in Mönchengladbach Wie dieser Betonklotz bei einer Automatensprengung schützen soll

Mönchengladbach · Mit dem Betonklotz vor der Filiale in Venn setzt die Volksbank eine weitere Maßnahme ihres Sicherheitskonzepts um. Das hat allerdings Grenzen. Welche das sind, und wie Geldhäuser insgesamt auf Automatensprenger reagieren.

Ende Januar ist der 15-Tonnen-Cube mit einem Schwertransport angeliefert und vor der Volksbank-Filiale in Venn aufgestellt worden.

Ende Januar ist der 15-Tonnen-Cube mit einem Schwertransport angeliefert und vor der Volksbank-Filiale in Venn aufgestellt worden.

Foto: Volksbank Mönchengladbach/Andreas Baum

Die Banken rüsten wegen der Gefahr von Geldautomatensprengungen weiter auf. Das Ziel: Die Sprengung so unattraktiv zu machen, dass Täter sie erst gar nicht planen. Das ist aber kompliziert, zumal der Kunde nicht außer Acht gelassen werden darf. Servicegedanke und Sicherheitskonzept müssen aufeinander abgestimmt werden. Auf eine recht neue Methode setzt dabei die Volksbank Mönchengladbach. Sie installiert sogenannte „Cubes“ – Automaten für die Selbstbedienung in einem extra aufgestellten Kasten aus Stahlbeton. Vor der Filiale in Venn ist jetzt ein solcher Klotz aufgestellt worden.

 Noch ist der neue SB-Automat im Stahlbetonmantel abgezäunt. In der siebten Kalenderwoche soll der Betrieb aufgenommen werden.

Noch ist der neue SB-Automat im Stahlbetonmantel abgezäunt. In der siebten Kalenderwoche soll der Betrieb aufgenommen werden.

Foto: Carsten Pfarr