Kulturelles Leben in der Stadt Musikschule und Museen erhöhen Preise

Mönchengladbach · Was der Unterricht am Instrument und der Eintritt ins Museum künftig kosten.

An der Städtischen Musikschule Mönchengladbach werden zurzeit rund 4000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

An der Städtischen Musikschule Mönchengladbach werden zurzeit rund 4000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Foto: Gabi Peters

Ab dem 1. Januar 2024 haben Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr freien Eintritt in den Städtischen Museen Abteiberg und Schloss Rheydt, ebenso Schulklassen „aller Schulart“ wie es in der Beratungsvorlage im jüngsten Kulturausschuss heißt. An anderer Stelle werden die Preise dafür erhöht.

Die letzte Anpassung der Eintrittspreise war zum 1. Januar 2018 erfolgt. Die Einzelkarte für den Besuch des Abteiberg-Museums kostet künftig neun statt acht Euro, im Schloss Rheydt acht statt sieben Euro. Die Familienkarte wird als reduziertes Angebot in beiden Museen nicht mehr verkauft. Stattdessen wird die „Kombikarte“ neu angeboten. Sie berechtigt „zum Besuch des Museums Abteiberg, des Museums Schloss Rheydt und des Textil-Technikums am Tag des Kaufs sowie des darauffolgenden Kalendertags“ wie es in der Vorlage heißt. Gruppenkarten (ab zehn Personen) verteuern sich im Hollein-Bau von fünf auf sieben Euro pro Person und im Schloss von vier auf fünf Euro. Die Mehreinnahmen werden laut Museen für die Mehrausgaben bei der Vergütung von freiberuflichen Honorarkräften eingesetzt.

Auch die Musikschule erhöht die Preise, allerdings differenziert. Im Elementarunterricht bleibt alles beim Alten. „Das ist mir ganz wichtig“, sagt Musikschulleiter Stefan Vörding auf Anfrage. Jeder solle die Möglichkeit einer frühkindlichen Förderung erhalten. Da die Wünsche nach individueller Betreuung immer größer würden, werde es den variablen Unterricht (wahlweise Gruppen- oder Einzelunterricht) künftig nicht mehr geben. Ab dem 1. Mai 2024 werde klar zwischen Gruppen- und Einzelunterricht getrennt. Der Preis für den Gruppenunterricht bleibe unverändert bei 47 Euro pro Monat, um wie im Elementarbereich eine große Teilhabe zu erzielen, sagt Vörding. Die Intensivförderung im Einzelunterricht steigt von 74 auf 78 Euro pro Monat, der Einzelunterricht kostet demnächst 52 Euro pro Monat.

Beim Vokal- und Instrumentalunterricht für Erwachsene steigen die Preise um zwei bis fünf Euro je nach Angebot.

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