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Michelle und Sayim Kara erfüllen sich den Traum vom Café im Wuppertaler Luisenviertel

Neue Gastronomie : Michelle und Sayim Kara erfüllen sich den Traum vom Café im Luisenviertel

Michelle und Sayim Kara haben eine neue Gastronomie an der Friedrich-Ebert-Straße eröffnet. Dort, wo die Eisdiele „Eisberg“ war, gibt es neben Eis jetzt auch Kuchen und mehr.

Das Luisenviertel ist um einen Treffpunkt reicher. An der Friedrich Ebert-Straße 43 eröffneten Michelle und Sayim Kara am vergangenen Samstag ihr Wunschprojekt „Viertel“. „Es war immer schon unser Traum, im Luisenviertel ein Café zu betreiben“, sagt die Geschäftsführerin. Kombiniert mit einer Eisdiele, die die „Eisberg“-Tradition fortsetzt, freuen sich die neuen Gastronomen auf ihre neue Herausforderung. Nachdem sie durch die mit ihnen befreundeten Inhaber des benachbarten „Xafé“ aufmerksam wurden, dass das Ladenlokal der ehemaligen Eisdiele „Eisberg“ frei geworden war, knüpften sie Kontakt zum Besitzer Conti. Dem sagte das Geschäftskonzept gleich zu. Die Renovierungsarbeiten liefen für rund zwei Monate auf Hochtouren. Herausgekommen ist ein helles, freundliches Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Zahlreiche Holzelemente, helle Wände und eine lange Theke prägen den Raum, in dem rund 25 Personen Platz finden. „Es war mir wichtig, mit einem minimalistischen Interieur den Raum nicht zu überladen“, sagt Michelle Kara, die es eher positiv empfindet, dass im Luisenviertel gleich mehrere Cafés auf relativ engem Raum zu finden sind: „Das belebt und ich glaube nicht, dass man sich im Weg steht, weil man sich außerdem auch programmatisch unterscheidet.“ Neben selbst hergestelltem Eis mit natürlichen Inhaltsstoffen bietet das „Viertel“ herzhafte und süße Croissants und selbst gebackenen Kuchen: Pistazien-, Avocado- und Dattelkuchen sind die Spezialitäten des Hauses. Und neben Heißgetränken und Spirituosen bietet man „grüne“ Shakes, hergestellt auf natürlicher Basis, an. Dass durch die Corona-Pandemie zu Beginn nicht alles optimal laufen wird, haben die neuen Betreiber des „Viertel“ einkalkuliert. „Wir bieten unser gesamtes Sortiment zum Mitnehmen, sozusagen „To Go“ an und hoffen, dass im April oder Mai ein bisschen mehr Normalität eintritt“, ist Michelle Kara optimistisch. Es soll ein Treffpunkt für alle Altersklassen werden, mal mit einer Lesung oder einem Poetry -Slam oder anderen kulturellen Events, wie kleinen Ausstellungen, garniert. Die Öffnungszeiten während der Winterzeit sind von 10 bis 18 Uhr, in der Sommerzeit von 9.30 Uhr bis 21 Uhr.