„Wie an Ostern“ Laumann nimmt Muslime in NRW wegen Ramadan in die Pflicht

Düsseldorf · Während des Ramadans gelten in NRW genau die gleichen Regeln wie Ostern, das betonte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und nimmt Muslime in die Pflicht.

 Ein aufgeschlagener Koran liegt in einem Gebetsraum in Wuppertal.

Ein aufgeschlagener Koran liegt in einem Gebetsraum in Wuppertal.

Foto: dpa/Bernd Thissen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat muslimische Bürger am Tag nach dem Beginn des Ramadans zur Beachtung der Umgangsregeln während der Corona-Pandemie aufgerufen.

„Ich appelliere daran, die Feierlichkeiten, die mit dem Ramadan zusammenhängen, auf den engsten Familienkreis zu konzentrieren“, sagte der CDU-Politiker am Freitag: „Also dafür, alles nur mit der Kernfamilie zu machen und nicht mit den größeren Verbünden, die man sonst gerne eingeladen hätte. So, wie wir das an Ostern auch gemacht haben.“

Gleichwohl gelte die Öffnung der Kirchen zum 1. Mai für Gottesdienst natürlich auch für muslimische Gotteshäuser, betonte Laumann. Sie müssten jedoch ebenso wie alle anderen ein Konzept vorlegen, „nach dem der Infektionsschutz gewährt ist“.

(dpa)
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