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NRW: Landtagspräsident fordert Einigung über Moria-Flüchtlinge

NRW : Landtagspräsident fordert Einigung über Moria-Flüchtlinge

Der nordrhein-westfälische Landtagspräsident André Kuper hat angesichts der Brandkatastrophe im griechischen Flüchtlingslager Moria eine rasche Einigung über die Verteilung von Migranten in der EU gefordert.

„Europas Demokratien sollten stark und groß genug sein, endlich einen Vorschlag zu machen, den auch jene Mitgliedsstaaten mittragen, die sich bisher permanent geweigert haben“, sagte Kuper am Dienstag zur Eröffnung einer Kunstausstellung von Flüchtlingen im Landtag. Aus dem Lager auf der Insel Lesbos kämen „Bilder von Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit“. „Die Schicksale der Menschen dürfen uns nicht kalt lassen.“

Die Wanderausstellung „Kunst grenzenlos“ mit 25 Werken von zehn Künstlerinnen und Künstlern aus Afghanistan, Syrien, Somalia, dem Iran und der Ukraine macht ihre erste Station in Düsseldorf. Initiiert wurde die Schau von den Malteser Werken. Einige Künstler haben in ihren Heimatländern Kunst studiert, andere haben erst in Deutschland angefangen zu malen. Fast in jedem Bild spiegeln sich die Erfahrungen von Flucht, Krieg, Gewalt und Angst wieder. Die Ausstellung ist bis 1. Oktober zu sehen und wandert dann weiter in andere Bundesländer.

Infos zur Ausstellung

(dpa)