„Sternzeichen“- Konzert in der Tonhalle Feuerwerk der Klangfarben

Düsseldorf · Der norwegische Cellist Truls Mørk und die Düsseldorfer Symphoniker unter Hugh Wolff gestalteten ein „Sternzeichen“-Konzert in der Tonhalle.

Der norwegische Cellist Truls Mørk.

Der norwegische Cellist Truls Mørk.

Foto: Johs Bøe/Tonhalle

Mendelssohns „Schottische“ ist Musik für Zartbesaitete. Zumindest das Adagio mit seinen zu Gemüt gehenden Melodien lässt so manches verliebte Paar unterm Sternenzelt der Tonhalle noch ein bisschen enger zusammenrücken. Nun ist das aber auch angebracht an diesem Konzertabend, zu dem der famose Hugh Wolff am Pult der Düsseldorfer Symphoniker zwar geradezu abenteuerlich klangschöne Werke der jüngeren und jüngsten Musikgeschichte mitgebracht hat, deren Reiz sich romantisch gesinnten Seelen jedoch nur widerstrebend offenbart. Beim Mendelssohn nach der Pause obwaltet der amerikanische Dirigent dann zwar weiter sachlich-instruktiv, kitzelt aber dabei gerade jenen Schmelz etwa aus der Cello-Sektion, der das letzte sinfonische Werk des jungen Romantikers so eingängig macht.