Willicher wandert in Irland 214 Kilometer zu Fuß für den guten Zweck

Willich · Markus Pfennings wandert immer wieder für den guten Zweck. In diesem Jahr führt es ihn nach Irland, wo er zugunsten des Kinderschutzbunds Willich den Kerry Way abläuft.

 Markus Pfennings (Mitte) wird den Kerry Way erwandern. Dieter Lambertz und Barbara Jäschke freuen sich über Spenden.

Markus Pfennings (Mitte) wird den Kerry Way erwandern. Dieter Lambertz und Barbara Jäschke freuen sich über Spenden.

Foto: Kinderschutzbund

(svs) Mit großer Vorfreude spricht der Willicher Markus Pfennings über sein nächstes Projekt. „Es ist schon ein Abenteuer, aber ich freue mich wie ein Kind darauf“, sagt er. Aktuell plant er seine vierte Benefiz-Wanderung: Ab dem 21. April möchte er – ganz allein – den „Kerry Way“ in Irland absolvieren. Die Route ist mit 214 Kilometern der längste und zugleich älteste Fernwanderweg in Irland, „und ihn zu bewandern, ist seit Langem ein persönlicher Traum von mir“, sagt Pfennings.

Sein guter Zweck in diesem Jahr: Er wandert, um Spenden für den Kinderschutzbund Willich zu sammeln. „Der Kinderschutzbund setzt sich für Kinder und Familien konkret hier in Willich ein – für ihre Rechte, ihre Sicherheit und ihre gesunde Entwicklung. Das liegt mir als Vater von zwei Töchtern besonders am Herzen“, meint der Wanderer, der digital als #markusSupertramp aktiv ist. Er hofft, dass viele Menschen ab dem 21. April seine Tour über die sozialen Medien verfolgen und seinen Spendenzweck unterstützen. Der Kerry Way führt in der Regel in neun Tagesetappen einmal rund um die Iveragh-Halbinsel herum. Pfennings plant, die Strecke in sieben Etappen zu absolvieren, „das wird zusätzlich interessant, da es zwischen 28 und 35 Kilometer pro Tag plus Höhenmetern sein werden“, berichtet er.

Barbara Jäschke und Dieter Lambertz, Vorstände des Kinderschutzbunds Willich, freuen sich, dass Pfennings ihre Organisation als Spendenzweck ausgesucht hat. „Ich habe seine früheren Wanderungen schon verfolgt und bin dankbar für seine Hilfe“, erzählt Jäschke, die Vorsitzende. Sie und Lambertz erwarten, dass in den nächsten Jahren noch mehr Aufgabenbereiche auf die Organisation zukommen werden. Viele Projekte des Vereins würden dabei zwar im Ehrenamt betrieben, dennoch entstünden aber Kosten. Der Kinderschutzbund werde sein Betreuungsangebot erweitern und sich künftig auch um Teenager bis 18 Jahre kümmern.

Wie in den Vorjahren hat Pfennings einen Spenden-Aktionszeitraum festgelegt: Vom 1. März bis zum 10. Mai dieses Jahres können seine Unterstützer ihre Spenden überweisen: „Ich bitte darum, direkt das Konto des Kinderschutzbundes in Willich zu verwenden und als Verwendungszweck ‚Herz-Projekt Kerry Way‘ anzugeben. Dann kann die Spende zugeordnet werden“, sagt er. Die Ausstellung von Spendenquittungen sei unproblematisch. Dafür müssten bei der Überweisung allerdings die Adressdaten eingegeben werden.

Wer die Wanderung live verfolgen möchte, der kann dies über den Online-Kanal des Wanderers tun. Dieser nutzt hierfür vor allem die Plattform Komoot unter https://www.komoot.de/user/753111532965. Hier finden sich auch Fotos seiner Wanderung.

(svs)
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