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Willich: Anrath: Hilfsangebote nach Zerstörung eines Autos

Hilfsangebote : Spenden nach Auto-Zerstörung

Ein Verein sammelt Geld, ein weiterer prüft ebenfalls, ob er helfen kann.

. (sk) Eine Woche nachdem das Auto eines behinderten Menschen in Anrath von bislang unbekannten Tätern zerstört worden ist, kommen gleich von zwei Seiten erste Hilfsangebote für den Geschädigten: Der Mönchengladbacher Verein „Ottokar – Verein zur Förderung bürgernaher Polizeiarbeit“ hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Geld für ein Ersatz-Fahrzeug zu sammeln. Nähere Infos dazu gibt es beispielsweise auf der Facebookseite der Polizei Viersen.

Auch der Verein „Anrath 1Tausend“ will kurzfristig prüfen, ob er helfen kann. „Wir haben aus der Presse davon erfahren und Mitglieder sprachen uns auch auf den Fall an“, sagt Timo Krempe, Vorsitzender des Vereins. Man sei in Kontakt mit dem Geschädigten und ein Antrag beim Verein liege auch vor, den man nun schnellstens im Vergabeausschuss prüfen wolle. „Anrath 1tausend“ wurde 2009 gegründet und will Menschen im Stadtgebiet helfen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Um Hilfe bittet aber auch weiterhin die Kriminalpolizei: „Bislang sind leider noch keine zielführenden Hinweise eingegangen“, sagte Polizeisprecherin Antje Heymanns am Mittwoch.

Der Vorfall hatte sich in der Nacht zum 2. Dezember ereignet: Auf einem Parkplatz an der Pastoratstraße hatten die Täter an dem Fahrzeug den Lack zerkratzt, Scheibenwischer verbogen, alle Reifen zerstochen und eine unbekannte Flüssigkeits ins Wageninnere geschüttet. Beleidigungen, AfD-freundliche Schriftzüge, Hakenkreuze und SS-Zeichen waren auf das Auto gesprüht worden. Der Inhaber hat keine Versicherung und nun keinen – für ihn besonders wichtigen – fahrbaren Untersatz. Hinweise an:
Tel. 02161/290 oder 02162/3770.