UWT braucht „Grundruhe“

UWT braucht „Grundruhe“

Interview: Der neue Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst will junge Mitglieder gewinnen.

Tönisvorst. Und plötzlich war er Vorsitzender - Michael Lambertz ist seit Montag neuer Chef der Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst (UWT). Quasi spontan wurde der junge Mann vorgeschlagen und flugs gewählt. Was er sich vorstellt und wie er "regieren" will, erklärte er der WZ im Gespräch.

Michael Lambertz: Ja, schon. Eigentlich sollte Georg Hermes es ja nochmal machen. Quasi kommissarisch. Er hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass er terminliche Schwierigkeiten haben könnte.

Lambertz: Der Vorschlag kam von Marianne Schloßmacher. Ich wurde dann einstimmig gewählt. Von 22 Anwesenden haben 20 für mich gestimmt bei zwei Enthaltungen.

Lambertz: Zunächst gilt es, eine gewisse Grundruhe in die UWT zu bringen. Zudem möchte ich den Verjüngungsprozess voranbringen. Ich will junge Leute für die Politik begeistern.

Lambertz (lacht): Nein. Aber ich zähle natürlich schon darauf, dass die Älteren mit den Jüngeren zusammenarbeiten, sie heranführen. Über die Generationen hinweg.

Lambertz: Ich möchte in jedem Fall die Öffentlichkeitsarbeit weitermachen und auch verstärken. Außerdem soll die Homepage der UWT neu gestaltet werden. Und dann steht ja noch das 20-jährige Bestehen der UWT an. Das wollen wir in kleinem Rahmen feiern. Das letzte Wahlergebnis hat uns nicht dazu beflügelt, eine große Party zu geben.

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