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Um Weihnachten geht es im Stadtgeflüster von Willich/Tönisvorst

Willich/Tönisvorst: Im Stadtgeflüster wird es weihnachtlich : Mit Herz und Lichterkette auf Tour

Viel Licht, Theater und Musik steckt im aktuellen Geflüster aus Willich und Tönisvorst.

. Unterstützung aus St. Tönis bekommt die Stadt Kempen in diesen Tagen in Sachen Weihnachtsbeleuchtung: Das Unternehmen Rehse Reklame aus der Nachbarstadt montiert die unzähligen Lichter, auf dass sich die Altstadt-Besucher daran erfreuen können. Auf den Fahrzeug-Anhängern  – und noch ganz ohne Strom – wirkt die Deko kurios und lässt an den typischen Kabelsalat vor dem häuslichen Christbaum-Schmücken denken. Doch den Profis passiert so ein Wirrwarr bestimmt nicht, ist sich der Stadtflüsterer sicher.

St. Tönis-Schriftzug
leuchtet einladend

Kein Wirrwarr ist die Weihnachtsbeleuchtung in St. Tönis. Der Schriftzug hängt und leuchtet bereits einladend in der Innenstadt und macht auch abends Lust auf vorweihnachtliches Bummeln. So schön der Sommer war – die Dekoration im Winter ist auch etwas fürs Herz.

Elisabethfest war
ein voller Erfolg

Etwas fürs Herz und Humor war auch das Elisabethfest der Pfarrcaritas St. Tönis. Es war laut Organisatoren „wieder ein voller Erfolg“. Die dort ehrenamtlich tätige Theatergruppe war mit dem Verlauf sehr zufrieden und freute sich, dass viele Gäste begrüßt werden konnten. Viele bestaunten die neue Tischdekoration mit frischen Blumen. Nach Kaffee und Kuchen führte die Theatergruppe Sketche auf, die viel Beifall und Lacher bekamen. Großen Zuspruch erhielt auch die alljährliche Tombola, die in diesem Jahr dank großzügiger Spenden der St. Töniser Geschäftswelt ausschließlich mit gesponserten Gewinnen ausgestattet werden konnte. Zum Abschluss sang die Theatergruppe Lieder zum Thema „Die Welt ist schön“, die vom Publikum kräftig mitgesungen wurden. Die Pfarrcaritas „bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Gönnern und natürlich den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die das Elisabethfest – das in St. Tönis inzwischen auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurückblickt – nicht möglich gewesen wäre“.

Durchfahrtsverbot Hülser
Straße: Warten auf Schilder

Das Durchfahrtsverbot auf der Hülser Straße in St. Tönis bleibt ein heißes Eisen. Nachdem eine Bürgerinitiative im Sommer viele Unterschriften gesammelt und persönlich mit Vertretern von Straßen.NRW gesprochen hatte, wurde ein Lkw-Verbot beschlossen. Die Verbotsschilder lassen aber weiter auf sich warten. Deshalb lassen Alexander Strempel und Maik Giesen von der Initiative nicht locker. Sie fragten bei der Tönisvorster Stadtverwaltung nach. Die Antwort: Es wird wohl noch etwas dauern. Strempel und Giesen hoffen jetzt, dass die Schilder Anfang 2019 aufgestellt werden.

Eine Proklamation
ohne Weckmann

Von fehlenden Schildern zu einem fehlenden Weckmann. Der fehlte nämlich bei der Proklamation der Kinderprinzessin Lisa-Sophie I. und ihrer Mannschaft. Weil am 11.11. ja auch St. Martin ist, bekamen die frisch gekürten Tollitäten immer noch einen Weckmann vom Tönisvorster Karnevals-Komitee (TKK). In diesem Jahr aber nicht. Und was macht man in einer solchen Situation? Den eigenen Weckmann essen. So traf sich die Prinzenmannschaft nach der Proklamation im Haus der Kinderprinzessin und verputzte den Weckmann. Und hörte dabei auch noch den Karnevals-Blues. Den hatte man bereits vor Wochen in einem Essener Studio eingespielt.

Auch im nächsten Jahr
gibt es wieder volle Tüten

„Verputzen“ ging es auch beim traditionellen Martinsessen im Restaurant Haus Vorst. Bernd Mertens, Vorsitzender des Martinsvereins, ließ noch einmal das diesjährige Fest Revue passieren. Er erinnerte an den Zug, die Verteilung der Seniorentüten und den Besuch von St. Martin mit seinen Herolden im Altenheim. Kassierer Herbert Kohnen verkündete stolz, dass das gute Sammelergebnis von 2017 in diesem Jahr noch mal übertroffen wurde. Damit ist es schon jetzt klar: Auch 2019 bekommen alle Kinder bis 14 und alle Senioren ab 72 Jahren ein reichlich gefüllte Tüte. Ehrungen gab es auch noch. Für 40 Jahre Mitgliedschaft gab es ein kleines Geschenk für Wolfgang Schmidt. 20 Jahre sind Klaus Fruhen, Ulli Leusch, Herbert Nilgers und Bernd Heyer dabei. Für 15-jährige Sammeltätigkeit gab es ebenfalls ein Dankeschön: an Karl-Heinz Heenen, Uwe Clausen, Markus Winz, Peter Floeth, Karin Vesper, Frank Breiser, Gregor Heidenfels, Stefan Pleunis und Georg Püllen.

In Vorst-Nord
wachsen  die Rohbauten

Bleiben wir in Vorst. Der Stadtflüsterer schaut regelmäßig im neuen, Niveau vollen Baugebiet Vorst-Nord vorbei. Immer wieder auch inspiriert durch die WZ-Fotografen Friedhelm Reimann und Kurt Lübke. Zuletzt hatten wir im Foto die Kranausleger-Ansammlung über den Rohbauten gezeigt. Wer gern fleißigen Handwerkern bei der Arbeit zusieht, sollte Spaziergänge durch das wachsende Viertel machen. Es ist erstaunlich, wie viel sich dort tut – jetzt auch über dem Erdreich.

Lebenserinnerungen
von Marianne Bieniek

Ortswechsel: Aus ihren reichen Lebenserinnerungen liest die Willicherin Marianne Bieniek zusammen mit ihrer Biographin Christiane Willsch am Samstag, 8. Dezember, ab 15 Uhr in der Willicher Buchhandlung an der Grabenstraße 12. Die heute 86-Jährige berichtet darin anekdoten- und ereignisreich. Sie steht stellvertretend für eine ganze Generation. Bieniek hat drei politische Systeme erlebt und ist bis heute in Willich in vielfacher Hinsicht ehrenamtlich tätig. Die Lesung dauert etwa eine Stunde.

Konzert im Casino
von Stahlwerk Becker

Unter dem Motto „Es naht ein Licht!“ steht ein gemeinsames Konzert mit dem Christlichen Chorverein Neersen, dem Vocalensemble Laudate und dem Gospelchor Praising Voices am Sonntag, 2. Dezember, ab 17 Uhr im Casino des Stahlwerks Becker an der Anrather Straße. Die Gesamtleitung hat Wolfgang Brock. Der Eintritt kostet für Ewachsene zwölf, für Schüler sechs und für Familien 25 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in den Schreibwarengeschäften Erren, Willich, Leyendecker, Neersen, Roggen, Anrath, sowie beim „Glückspilz“ Schiefbahn, „Dies und Das“ in Wekeln und allen Sängerinnen und Sängern.

Vorlesestunde
in der  Kinderbücherei

Um den kleinen Saurier Minus Drei, der beschließt, zu Hause auszuziehen, geht es in der nächsten Vorlesestunde in der Kinderbücherei Tönisvorst. Der kleine Saurier ist in Sorge um sein Haustier, das Urmensch-Mädchen Lucy, das ganz blau ist und vor Kälte zittert. Schließlich macht er sich mit Lucy auf den Weg in den Urwald, wo sich die beiden hoffnungslos verirren. Treffpunkt für alle, die jetzt neugierig geworden sind, wie die Geschichte weitergeht, ist am Freitag, 30. November, 15.30 Uhr, die Stadtbücherei an der Hochstraße 20 a. Karten gibt es, solange der Vorrat reicht: Tel. 02151/999202.

MGV Liederkranz
singt in Moosheide

Beenden wir das Stadtgeflüster diesmal musikalisch, also mit einem musikalischen Ausblick. Der Liederkranz 1864 Willich singt im DRK-Seniorenheim Moosheide. Wie seit vielen Jahren präsentiert sich der Männergesangverein mit einem vorweihnachtlichen Konzert am 15. Dezember um 10.30 Uhr im Seniorenheim Moosheide. Er wird verstärkt durch die Sangesfreunde Krefeld. Jürgen Stuppan und Kollegen sind voller Vorfreude.