Turnverein: Nach zwei Jahren wieder im Gespräch

Turnverein: Nach zwei Jahren wieder im Gespräch

Der Turnverein möchte nach langer Zwangs—Pause Sportkurse anbieten.

Vorst. Seit 2007 hat der Turnverein Vorst einige seiner Übungsleiter in die Offene Ganztags-Grundschule im Ort geschickt, um mit den Kindern nachmittags Sport zu machen. „Leider wurden die Verträge seitens der Stadt vor zwei Jahren gekündigt“, schrieb TV-Vorsitzender Klemens Surrey vor wenigen Wochen an den Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales, Helmut Drüggen. Gerne wolle der TV diese Aktivitäten wieder aufnehmen, schrieb Surrey weiter.

Damit beschäftigte sich jetzt der Fachausschuss. Die Meinung einiger Fraktionen war, den TV wieder in die OGS zu holen. Die Gründe, warum damals die Verträge zwischen TV und Stadt ausgelaufen oder aufgekündigt worden seien, wurden nicht erklärt. Bürgermeister Thomas Goßen teilte lediglich mit, dass das Angebot an der OGS zuletzt eine geringe Resonanz erhalten habe.

So wollte beim Handball damals überhaupt keiner mitmachen. Zudem gab Goßen zu bedenken, dass die Angebote nur von einem kleinen Teil der OGS-Kinder genutzt worden seien. Er sicherte aber zu, in den nächsten Tagen mit den Verantwortlichen des TV über künftige Sportangebote zu reden.

Für ein zukünftiges Sportangebot sind unter anderem der Ausschuss-Vorsitzende Helmut Drüggen (CDU), Christa Voßdahls (SPD), Vanessa Thienenkamp (FDP) und der Grünen-Politiker Roland Gobbers. Der Schulausschuss hat den Antrag des TV Vorst zur Kenntnis genommen. schö

Mehr von Westdeutsche Zeitung