Tönisvorst: Handballer helfen Kindern in Südafrika

Tönisvorst: Handballer helfen Kindern in Südafrika

Mit Spenden und Benefizaktionen unterstützt die Turnerschaft ein medeor-Projekt.

Tönisvorst. Handball spielen für die gute Sache, das will die Turnerschaft St. Tönis. Nach dem Spiel der A-Jugend gegen Tusem Essen am vergangenen Wochenende hat der Verein "Förderer der Handballabteilung der Turnerschaft St. Tönis" bekannt gegeben, dass er die Arbeit der action medeor unterstützen will.

"Wir wollen bereits den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Sport auch etwas mit sozialer Verantwortung zu tun hat. Engagement für die ärmsten Kinder soll mit eine Triebfeder für sportliche Aktivitäten sein", sagt Kathrin Stamms, Trainerin und Vorsitzende der Turnerschaft.

Über 250 Aktive in 17 Jugendmannschaften wollen medeor helfen, eine Kindertagesstätte in Südafrika aufzubauen, die in ein bereits bestehendes HIV/Aids-Therapie- und Beratungszentrum für Kinder integriert werden soll. Außer dem Sammeln von Spenden, werden im Laufe einer Handball-Saison verschiedene Aktionen stattfinden, darunter ein Benefizturnier. Die Idee, sich neben dem Handballspiel für Kinder in Südafrika zu engagieren, soll sich auf möglichst viele Teams und andere Kinder und Jugendliche in der Region übertragen.

"medeor kann mit einer Spende von 50 Euro ein Kind in der Tagesstation einen Monat lang medizinisch versorgen und ernähren", sagt Norbert Vloet von medeor. Er hatte kürzlich bei einem Info-Abend im Vorster medeor-Haus den Aktiven der Turnerschaft das Projekt in Südafrika erläutert.

Die Idee zu der gemeinsamen Aktion hatte Christian Hülsemann, Inhaber des gleichnamigen Autohauses, das bereits seit mehreren Jahren medeor aktiv bei der Hilfe und dem Einsatz für die Versorgung der Ärmsten mit Basismedikamenten unterstützt. "Ich freue mich, dass die Turnerschaft St. Tönis unsere Initiative so begeistert aufgenommen hat", sagt Christian Hülsemann. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, gemeinsam mit den Jugendlichen des Vereins denjenigen in der Welt zu helfen, die existenzielle Hilfe wirklich benötigten.