Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst Fast jeden Tag ein Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr

Tönisvorst · Bei der Generalversammlung legten die Verantwortlichen der ehrenamtlichen Tönisvorster Wehr wieder Zahlen vor. So hält der Trend zunehmender Einsätze weiter an.

 Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr rückten 2023 zu insgesamt 331 Einsätzen aus.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr rückten 2023 zu insgesamt 331 Einsätzen aus.

Foto: Feuerwehr Tönisvorst

(emy) Die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst ist im Jahr 2023 zu insgesamt 331 Einsätzen ausgerückt. Davon waren 143 Brandeinsätze und 188 waren Einsätze mit technischer Hilfeleistung. Für eine ehrenamtliche Feuerwehr bedeutet diese hohe Einsatzzahl, dass die Mitglieder beider Löschzüge rein statistisch betrachtet fast jeden Tag im Einsatz waren. Das unterstreicht den bereits seit einigen Jahren anhaltenden Trend der Zunahme von Einsätzen.

Vorgelegt hat die Tönisvorster Wehr die Zahlen bei der diesjährigen Generalversammlung in der vergangenen Woche. In St. Tönis trafen sich dafür die Wehrangehörigen beider Löschzüge sowie die Mitglieder von Jugendfeuerwehr (22), Musikzug (26) und Ehrenabteilungen (39) und auch Gäste aus der Verwaltung. Dem Löschzug Vorst gehören 40 Mitglieder und dem Löschzug St. Tönis 70 Mitglieder an. Leiter der Feuerwehr Tönisvorst ist seit 2020 Stadtbrandinspektor Jens Griese.

Um für den Schutz der Tönisvorster Bevölkerung bestmöglich ausgebildet zu sein, fanden im vergangenen Jahr in St. Tönis und Vorst jeweils 52 Ausbildungsdienste statt.

Zusätzlich nahmen Wehrmitglieder an acht Lehrgängen am Institut der Feuerwehr in Münster teil. Auf Kreisebene belegten die Wehrkräfte 123 Plätze in 13 verschiedenen Lehrgängen, einen Seminarplatz an der Feuerwehr-Akademie Niederrhein und 15 Plätze bei Herstellerschulungen und -seminaren. Für neue Mitglieder wurden zwei Grundausbildungslehrgänge ausgerichtet.

Bei dem Treffen erläuterte Leiter Griese die Beschaffung neuer Wehrmittel, darunter die neue Drehleiter, die im November in Dienst gestellt worden war, ein Kastenanhänger für den Materialtransport, weiteres Equipment zur Vegetationsbrandbekämpfung und Einsatzstellhygiene sowie Technik, die die Digitalisierung beider Löschzüge voranbringt.

Für das Jahr 2024 ist geplant, den Fuhrpark der Feuerwehr weiter zu modernisieren und auf dem Stand der Technik halten. Zudem wird weiter in die Einsatzbekleidung der Wehr sowie einen Atemluftkompressor investiert.

Fachbereichsleiter Philipp Sieben gab einen Überblick über den Stand der Weiterentwicklung der Brandschutzbedarfsplanung. Darin werden für die Feuerwehren die Strukturen für die nächsten fünf Jahre definiert, was Gebäude, Fahrzeuge und Personalausstattung angeht.

Kreisbrandmeister Rainer Höckels dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz im vergangenen Jahr und hob die Wichtigkeit ständiger Aus- und Fortbildung hervor. Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (SPD) lobte das große ehrenamtliche Engagement der Wehrmitglieder. Ohne dieses sei vieles in der Apfelstadt so nicht mehr möglich.

(emy)
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