Weiterführende Schulen in Tönisvorst Debatte um Campus geht in die nächste Runde

Tönisvorst · Die CDU wirft der Stadt Tönisvorst die Verletzung der Neutralitätspflicht vor, vermisst einen umfänglichen Informationsfluss und will einen externen Gutachter zur Prüfung einsetzen. Der Rat lehnt den Antrag allerdings ab.

 Der Streit um das Campus-Projekt – und das, was davon übrig ist – zieht sich seit Jahren hin.

Der Streit um das Campus-Projekt – und das, was davon übrig ist – zieht sich seit Jahren hin.

Foto: Marc Schütz

Wenn es um das Thema weiterführende Schulen in Tönisvorst geht, kommt die politische Debatte im Stadtrat nicht zur Ruhe. Nach dem Willen der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Tönisvorst sollte ein externer Gutachter prüfen, ob die Verwaltung hinsichtlich des Campus-Projektes das Neutralitätsgebot eingehalten hat. Dabei sollte geprüft werden, ob alle Fristen zur Informationsweitergabe, beispielsweise an die Ratsmitglieder, eingehalten und durch eventuell verspätete Informationen zusätzlich Kosten für die Stadt verursacht wurden. Der Antrag der CDU wurde in der jüngsten Ratssitzung aber mit einer knappen Mehrheit abgelehnt. Gegen den Antrag sprachen sich die Fraktionen der SPD, der Grünen und die der Wählergemeinschaften UWT und GUT aus. Auch Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (SPD) stimmte dagegen.