Stadt Tönisvorst braucht mehr Plätze Container für Flüchtlinge in Vorst geplant

Tönisvorst · Derzeit hat die Stadt Tönisvorst in eigenen Unterkünften Platz für 461 geflüchtete Menschen. Doch bis Mitte 2024 wird die Zahl der unterzubringenden Menschen wohl auf 670 steigen. Was jetzt geplant ist.

 Auf dem Bolzplatz am Jugendfreizeitzentrum in St. Tönis soll ein Zelt aufgestellt werden, um die in der Rosentalhalle und in den Containern wohnenden Menschen mit Mahlzeiten zu versorgen.

Auf dem Bolzplatz am Jugendfreizeitzentrum in St. Tönis soll ein Zelt aufgestellt werden, um die in der Rosentalhalle und in den Containern wohnenden Menschen mit Mahlzeiten zu versorgen.

Foto: Norbert Prümen

Noch in der Vorweihnachtszeit sollen die ersten Flüchtlinge in die Wohncontainer hinter der Rosentalhalle in St. Tönis ziehen. Um den dort und in der Rosentalhalle selbst wohnenden Menschen einen Platz zu bieten, um ihre Mahlzeiten einzunehmen, soll ein Zelt auf dem Bolzplatz des benachbarten Jugendfreizeitzentrums JFZ aufgestellt werden. Das berichtete der städtische Fachbereichsleiter Philipp Sieben in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Vielfalt, Jugend, Senioren, Gesundheit, Soziales und frühkindliche Bildung. „Es ist und bleibt eine angespannte Situation, doch wir tun alles, um die Menschen menschenwürdig unterzubringen und die Belastungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten“, sagte Sieben weiter. Die städtischen Unterkünfte seien mehr oder weniger am Limit.