Städtepartnerschaft Tönisvorst begrüßt Schüler aus Frankreich

Tönisvorst · Zuletzt war es still um den Austausch mit der Partnerstadt Sées. Doch das Programm soll Fahrt aufnehmen.

 71 Schülerinnen und Schüler wurden im Ratssaal begrüßt.

71 Schülerinnen und Schüler wurden im Ratssaal begrüßt.

Foto: Sonja Reinecke

(sore) Aufgeregte Stimmen in mehreren Sprachen hallen durch den Ratssaal an der Hochstraße in St. Tönis, wo das Programm für den Schüleraustausch der Rupert-Neudeck-Gesamtschule (RNG) mit der französischen Partnerstadt Sées und Alençon offiziell beginnt. 71 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus beiden Ländern sind dabei – auch von der Kooperationsschule, der Schule an der Dorenburg in Grefrath.

Gleich zu Beginn heißt Tönisvorsts Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (SPD) die internationalen Gäste willkommen. Ihm zur Seite steht der Deutschlehrer aus Sées, Holger Teske, der ins Französische übersetzt. Leuchtenberg bedankt sich für die Unterstützung aller Beteiligten, die den Austausch möglich gemacht hätten, so auch die Grefrather Lehrer. „Solch eine internationale Partnerschaft und der dementsprechende Austausch sind wichtig“, ist er überzeugt. Passend zur Apfelstadt Tönisvorst, bekommen die Anwesenden eine Kostprobe der Früchte sowie von heimisch produzierter Apfelschorle, die sofort eifrig probiert wird. Zudem bekommen die französischen Schulen ein Gastgeschenk in Form eines kleinen Apfelbaums. „Wie die Äpfel an den Ästen wachsen und gedeihen, so sollen das auch die Freundschaften, die hier geschlossen werden“, sagt Leuchtenberg.

Anschließend übernimmt der Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees, Michael Steeg, das Wort. Die Städtepartnerschaft bestehe schon seit 1979, er selbst ist seit 1981 Teil des Projekts. „In den letzten Jahren ist es leider etwas stiller um den Austausch geworden“, sagt Steeg. „Die ersten Generationen, mit denen wir gestartet sind, schaffen aus Altersgründen die lange Reise nicht mehr. Deshalb hoffen wir jetzt auf das Interesse der neuen Generation.“ Er betont auch, dass besonders der Aufenthalt in lokalen Familien auf beiden Seiten die Essenz der Partnerschaft verkörpere und den Austausch fördere. So auch die Ausflüge zu heimischen Sehenswürdigkeiten, wie Städtetrips nach Düsseldorf und Köln, für die Steeg der Gruppe abschließend viel Spaß und eine schöne Zeit wünscht.

(sore)
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