Obstbrand „4154“ in Berlin prämiert Zwei Medaillen für den Tönisvorster Apfelschnaps

Tönisvorst · Auszeichnung bei den Craft Spirit Berlin Awards.

 Die Branntbrüder Bernhard Kohnen (l.) und Bernhard Zircher (r.) mit Peter Day von der Mühle 4 in St. Hubert.

Die Branntbrüder Bernhard Kohnen (l.) und Bernhard Zircher (r.) mit Peter Day von der Mühle 4 in St. Hubert.

Foto: Branntbrüder

(emy) Es war anfangs buchstäblich eine Schnapsidee, die Bernhard Zircher und Bernhard Kohnen inzwischen zwei Auszeichnungen beschert hat. Die als Branntbrüder bekannten Tönisvorster haben jetzt für ihren 4154-Apfelschnaps bei den Craft Spirit Berlin Awards eine Silber- und eine Bronzemedaille erhalten. Peter Day von der Mühle 4 in St. Hubert, der für die beiden den Schnaps brennt, wurde aufgrund der vielen Auszeichnungen seiner Produkte von der Jury in den Kreis der „World‘s Best Craft Destillers“ aufgenommen.

Die beiden Tönisvorster brachten vor gut einem Jahr einen klassischen Apfelschnaps sowie einen etwas süßeren Apfellikör auf den Markt. „Es konnte ja nicht sein, dass die Apfelstadt keinen Apfelschnaps hat“, erläutert Kohnen. Damit die beiden Stadtteile St. Tönis und Vorst gleichermaßen darin vorkommen, beziehen sie das Obst von den Obstbauern Anne Panzer (Obsthof Unterweiden in St. Tönis) und Dirk Schumacher (Obsthof Huverheide in Vorst). Als Namen wählten sie „4154“ – die ehemalige Postleitzahl von Tönisvorst.

„Die Craft Spirits Berlin Awards sind Europas wichtigster Wettbewerb für handwerklich hergestellte Spirituosen“, sagt Kohnen. Jedes Jahr beurteilt eine Fachjury dort Spirituosen in verschiedenen Kategorien. Der fassgelagerte Apfelbrand aus Tönisvorst kam in seiner Kategorie nun auf den zweiten Platz, der klare Apfelbrand, der in diesem Jahr in kleiner Auflage neu auf den Markt kommen wird, erreichte Rang 3.

Für die Branntbrüder ist und bleibt das Ganze ein Hobby, betont Kohnen – allerdings ein umfangreiches. Der erste Jahrgang war nach gut vier bis sechs Wochen ausverkauft; wegen der großen Resonanz soll es auch dieses Jahr wieder ein Angebot geben. Weil es in der Erntezeit aber so kühl und nass war, verzögert sich alles ein bisschen. Kohnen: „Der Schnaps ist gebrannt, aber noch nicht gereift.“ Etwa zwei Monate soll es noch dauern, bis der neue Jahrgang erhältlich ist. Vorbestellt werden kann er bereits im Internet unter:

(emy)
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