Schummer informiert sich über den digitalen Bauernhof

Schummer informiert sich über den digitalen Bauernhof

Der Bundestagsabgeordnete hatte auf der „Grünen Woche“ in Berlin Kontakte in die Heimat geknüpft: Zur Familie Zens, die in Willich einen „Schauhof“ betreibt. Jetzt fand ein Ortstermin zwischen Kühen statt.

Willich. Uwe Schummer (CDU), Bundestagsabgeordneter des Kreises Viersen, besuchte in seiner „Heimatkreiswoche“ den „Schauhof“ von Familie Zens auf der Dickerheide in Willich. Der Kontakt zu Familie Zens war auf der „Grünen Woche“ in Berlin entstanden. Der Abgeordnete hatte den Austausch mit der Landwirtschaft dazu genutzt, „um sich über die Chancen und Risiken der Digitalisierung auszutauschen“, wie es aus seinem Büro heißt.

Mittlerweile nutzen über die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe digitale Lösungen. Zum Einsatz kommen neben Fütterungsautomaten und Sensortechniken auch GPS-Systeme, mit denen sich die Produktivität steigern lässt und eine flexiblere Arbeitsgestaltung ermöglicht wird. Neben den zahlreichen Vorteilen der Digitalisierung in der Landwirtschaft, Qualitätssteigerung der Endprodukte, körperliche Entlastung und der Zeitersparnis sind aber auch Nachteile in den Bereichen Datenschutz und verschärften staatlichen Kontrollen zu nennen.

Schummer lobte im Gespräch mit Familie Zens, dass sie mit ihrem Schauhof die Landwirtschaft für die Gesellschaft interessant machten. Zahlreiche Familien besuchen mit ihren Kindern den Hof und erleben Landwirtschaft „live“. „Es ist wichtig, dass wir das Verständnis der Bevölkerung für die Bedeutung der Landwirtschaft, die Herstellung und die Qualität der Produkte weiter stärken. Es freut mich, dass der Beruf des Landwirtes zu den ,Top Ten’ der Berufsfelder gehört“, so der Politiker.

Im Bereich der Digitalisierung wurde es vor Ort konkret: Willichs Planungsausschussvorsitzender Christian Pakusch begleitete Uwe Schummer bei dem Termin auf dem Hof. Im Gespräch mit Familie Zens wurde schnell klar, dass dringender Handlungsbedarf im Rahmen der Digitalisierung besteht. Die Internetanbindung auf der Dickerheide muss ausgebaut werden. Die Politiker haben nun Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt aufgenommen, damit eine schnelle Verbesserung erreicht werden kann. Red

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