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St. Sebastianer: Schützen: Königswürde und Kinderspaß in Neersen

St. Sebastianer : Schützen: Königswürde und Kinderspaß in Neersen

Milena Feldhaus wurde gekürt.

Neersen. Während sich am Samstag die Sonne noch rar machte, herrschte am Sonntag optimales Wetter für das traditionelle Kinderfest der Neersener St. Sebastianer: Sonnig, aber nicht zu warm. Vor dem Wahlefeldsaal war wieder ein großer Spieleparcours aufgebaut worden, das Glücksrad drehte sich fast pausenlos.

Am Nachmittag stand die Krönung des Kinderkönigshauses im Mittelpunkt. Ein „großes“ Königshaus hat die Neersener Bruderschaft nicht, aber zumindest war das Jungkönigshaus mit König Joshua Schälich, den Ministern Mike Klietz und André Johanns und dem Offizier Hendrik Vennen komplett, als die Krönungszeremonie begann.

Der stellvertretende Bürgermeister Guido Görtz krönte eine Königin, die ganz schön aufgeregt war: Milena Feldhaus (9) hatte sich als König an ihrer Seite Julian Hellwig ausgesucht. Sie kennen sich schon seit frühester Kindheit. Begleitet wird das Königspaar von Ritterin Emily Suffner und Ritter Simon Stieger.

Die Familie der Königin stammt aus dem Münsterland. Von dort waren eigenes zwei Tanten und die Großeltern angereist. Das Kinderfest bot aber auch allen ungekrönten Kinderhäuptern jede Menge Spaß und Action, während die Eltern in gemütlicher Runde ein Bier tranken und sich den Kuchen schmecken ließen. Am Samstag hatte die „Clown-Company“ eine Zaubershow vom Feinsten abgeliefert, an beiden Tagen konnten die Besucher ausprobieren, was im Spielmobil der Stadt Willich alles so steckt.

Mit einem lauten „Krrrrr“ drehte sich das Glücksrad, Jürgen Leipertz moderierte, der Neersener Löschzug hatte sein kleines Karussell zur Verfügung gestellt. Für das Kind im Manne stand ein Baumstumpf bereit: Hier galt es, mit gezielten Hammerschlägen einen Nagel in das Holz zu treiben, während sich die kleinen Ritter mit aufblasbaren Schwertern auf einem Luftkissen bekämpften.

So ganz genau hat niemand mitgezählt, aber das Kinderfest der St. Sebastianer gibt es schon seit mehr als 30 Jahren. In den Anfangsjahren hatte es im Schlosspark stattgefunden. Nebenbei stärkt es übrigens auch das Gemeinschaftsgefühl der Schützen: „Nahezu jeder Zug ist hier in irgendeiner Form eingebunden“, sagte Präsident Robert Brintrup. rudi