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Schlemmer-Tour durch die Apfelstadt Tönisvorst

Tipp der Woche : Apfelstadt-Schlemmer-Tour: Tönisvorst erarbeitet neuen Flyer

Seit fünf Jahren gibt es das kulinarische Rad- und Wander-Angebot.

. Den Beinamen Apfelstadt trägt Tönisvorst seit 2006. Vor fünf Jahren hat der Apfel einer touristischen Schlemmertour den Namen und die kulinarische Prägung gegeben. Ob als Radfahrer oder Wanderer – wer sich auf die Strecke begibt, erlebt Gastronomie in Vorst und St. Tönis und die Landschaft in ihren typischen Facetten.

Stadtsprecherin Catharina Perchthaler hatte die Tour 2014 entworfen und abgesteckt, das Kulturcafé Papperlapapp in Vorst, das Café „Eigenwillig“ im Wasserturm in St. Tönis und den St. Töniser Obsthof als Etappenziele eingeflochten.

Mehrere hundert Teilnehmer haben die Tour bereits gebucht

„Die Nachfrage ist weiterhin hoch“, sagt Markus Hergett, Wirtschaftsförderer der Stadt Tönisvorst. „Mehrere hundert Teilnehmer haben in den Jahren schon gebucht.“ Zurzeit ist man dabei, den Flyer neu aufzulegen, „zu entschlacken“ und später in Din A5-Format in den Druck zu geben. Im April/Mai soll er ausgegeben werden und dann – wie bisher auch – online auf der Stadtseite abrufbar sein.

Jede Tour (Wanderung 15 Kilometer, Radtour 27 Kilometer) startet um 10 Uhr mit einem Schlemmer-Frühstück im Café Eigenwillig. Danach machen sich die Wanderer oder Radfahrer eigenständig auf den Weg. Die Tourenbeschreibung kann in ausgedruckt mitgenommen oder übers Handy abgerufen werden. Die Strecken führen durch die niederrheinische Landschaft, Wiesen, Felder, Wälder und die Apfelplantagen.

Alte Hofanlagen und historische Gebäude säumen den Weg, Groß Lind und der Gelleshof etwa. Die Geschichte des Schöffenhofes mit Pferdegöpel als auch die der mittelalterlichen Sehenswürdigkeit mit dem Berfes erfährt der Apfelstadt-Schlemmer-Tour-Teilnehmer anhand von Informationstafeln. Es geht über die Schlufftrasse. Man fährt an der Wasserburg Haus Donk, auch als Ritterburg Räck bekannt, vorbei, blickt auf Haus Neersdonk, ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Kreuzwegstationen liegen am Weg, der Aussichtspunkt Graverdyk mit Blick auf den See und seine Himmelsbänke laden zum Verweilen ein.

Mittags kehrt man im Papperlapapp ein. Je nach Saison können sich Wanderer oder Radler auf ein Gericht freuen, bei dem der Apfel nicht fehlt. Ein Glas Tönisvorster Apfelschorle gehört zum Schlemmen dazu.

Für Kaffee und Kuchen geht es zurück nach St. Tönis. Dritte Einkehrstation ist der Obsthof von Rudolf Steves. Im Hofcafé kann drinnen wie draußen Apfelkuchen samt Heißgetränk und bei Wunsch auch Apfelprosecco genossen werden. tre/Ree