Lyrik aus Schiefbahn Feldberg bannt das Vergängliche in Worte

Schiefbahn · Zum elften Mal veröffentlicht der Schiefbahner Marcell Feldberg ein lyrisches Buch. Als Musikwissenschaftler kommen ein Sachbuch und diverse Publikationen dazu. Sein neues Werk soll das Vergängliche einfangen. „Sedimente des Flüchtigen“ lautet der Titel.

 Marcell Feldberg am liebsten Ort seines Schaffens, im Café. Vor ihm das rote Notizbuch, das er als „Nebenhirn“ bezeichnet, daneben eine Tasse Kaffee. So ist der Künstler gern in Gesellschaft allein.

Marcell Feldberg am liebsten Ort seines Schaffens, im Café. Vor ihm das rote Notizbuch, das er als „Nebenhirn“ bezeichnet, daneben eine Tasse Kaffee. So ist der Künstler gern in Gesellschaft allein.

Foto: Naus

Das Klischee des Künstlers lässt sich kaum besser erfüllen, als es Marcell Feldberg – in positiver Lesart – tut. Der Kirchenmusiker und angesehene Musikwissenschaftler ist nebenher als Lyriker aktiv und veröffentlichte bereits zehn Bücher. Das Elfte unter dem Titel „Sedimente des Flüchtigen“ brachte er nun auf den Markt. Feldberg betrachtet die Welt mit ganz besonderem Blick. „Ich habe immer ein kleines, rotes Büchlein dabei. Ein anderer Journalist nannte es das ‚Sudelbuch’“, erzählt er und lacht. In dieses Buch bannt er Beobachtungen.