Anrath: Satiresendung filmt am Grünen Weg

Anrath: Satiresendung filmt am Grünen Weg

Ein Team von Extra 3 berichtet über die Gebühren, die Anlieger für einen trockenen Graben zahlen sollen.

Anrath. Spannenden Besuch hatte jetzt die Nachbarschaft „Grüner Weg“ in Anrath. Offenbar bis nach Hamburg hatte sich der Streit rund um den Wasser- und Bodenverband Mittlere Niers und das „Fließgewässer ohne Wasser“ herumgesprochen.

„So besuchte nun ein Kamerateam zusammen mit dem NDR-Redakteur Jens Barkhorn von der Satiresendung Extra 3 die Nachbarschaft und machte Aufnahmen vom trockenen Graben und Interviews mit den Bürgern“, berichtet Anwohner Markus Gather (r.).

Die Nachbarschaft habe die „irrsinnige Situation“ erläutert, dass sie für den trockenen Graben als „Uferanlieger“ betitelt werden und nun für dessen Reinigung vom Wasser- und Bodenverband als „Erschwerer“ Gebühren zahlen sollen. Was übrigens nicht nur in Anrath am Grünen Weg der Fall ist, sondern auch an mehreren Straßen in Neersen (die WZ berichtete) und in anderen Städten und Gemeinden. Rund 1700 Bescheide im Verbandsgebiet wurden verschickt. „Viel Stoff für die am letzten Wochenende mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Satiresendung“, sagt Markus Gather. Red/Foto: Gather

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