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Robert-Schuman-Europaschule Willich nimmt am Angebot „Extra Zeit zum Lernen NRW“ teil

Angebot an der Robert-Schuman-Europaschule Willich : Gesamtschule zieht positives Fazit zur Schule in den Ferien

Die Robert-Schuman-Europaschule hat am Angebot „Extra Zeit zum Lernen NRW“ teilgenommen. 125 Schüler machten mit.

(tre) Vor Kurzem in der Gesamtschule: „Es ist besser, wenn man mögliche Lücken direkt schließt. Daher finde ich das Angebot super. Mir gibt das zusätzliche Lernen ein Stück Sicherheit für das neue Schuljahr“, sagt Marlene. Die Siebtklässlerin ist gerade in einen Text vertieft, der gleich besprochen werden soll, nachdem es schon Rechtschreib- und Grammatikübungen gab. Deutschunterricht steht in dem Klassenraum der Robert-Schuman-Europaschule (RSE) an, allerdings nicht die klassische Schulvariante, sondern ein kleingruppiges Angebot aus der „Extra Zeit zum Lernen NRW“.

Zum dritten Mal hatte die Willicher Gesamtschule das vom Land angebotene Programm umgesetzt und bot zusätzlichen Unterricht in den Sommerferien an. Schulträger konnten die Förderung abrufen und damit tageweise Angebote während der Ferien umsetzen. Die RSE griff auf die bewährte Kooperation mit Kinderschutzbund und Stadt Willich für die Umsetzung zurück. Verteilt auf zwei Wochen unterrichteten zehn Lehrer Mathe, Deutsch, Englisch und Spanisch. Lese- und Hörverständnis und Grammatik in Englisch, Grammatik in Spanisch, Rechtschreib- und Grammatiktraining in Deutsch sowie Wiederholung und Vertiefung in Mathematik standen auf dem Programm. Die Angebote waren für die Sekundarstufen I und II ausgelegt.

125 Schüler nutzten den Unterricht in den Kleingruppen, jeweils betreut von zwei Pädagogen, um zu lernen. „Etwas weniger als in den Oster- und Herbstferien, aber immer noch eine hohe Nachfrage“, sagt Schulleiter Burkhard Brörken. Man habe auch ein Angebot in Basiswissen Chemie gemacht, aber das sei nicht zu Stande gekommen, wie Alexander Rother, der Didaktische Leiter, informiert. Die Nachfrage war zu klein.

Gelernt wurde immer
von 9 bis 15 Uhr

Gelernt wurde an den jeweiligen Tagen in dem gewählten Fach von 9 bis 15 Uhr inklusive Mittagspause mit Essensversorgung. „Wir hatten etliche Schüler, die verschiedene Fächer gebucht hatten und so an mehreren Tagen in der Schule waren“, berichtet Rother.

Obwohl der Distanzunterricht des vergangenen Schuljahres gut funktioniert hat, sind Defizite vorhanden. Aber auch für die Wissensvertiefung wird das Angebot gerne genutzt. „Ich kann mein Wissen vertiefen und gehe gut gerüstet in das kommende Schuljahr. Mir macht das freiwillige Lernen Spaß“, sagt Fynn. Der Sechstklässler hat das Angebot bereits im vorigen Schuljahr genutzt. Diesmal stehen für ihn die Fächer Deutsch, Mathe und Englisch an. In allen stehe er zwar glatt zwei, aber Lernen sei sein Ding, kommentiert er seinen freiwilligen Einsatz.

Wenn das Landesprogramm weiter fortgesetzt wird, möchte die RSE es in den Herbstferien erneut anbieten. „Wir haben engagierte Lehrer, dank derer wird das Ferienangebot problemlos umsetzen können“, lobt Brörken.