Neue Route für Radler ist fast fertig

Der Alleenradweg soll im September eröffnet werden.

Willich. Er ist noch gar nicht fertig. Dennoch wird der sogenannte Alleenradweg auf der alten Bahntrasse zwischen Willich und Neersen schon eifrig genutzt. „Am 15. September werden wir ihn im Rahmen eines kleinen Festes einweihen“, erklärte Beigeordnete Martina Stall auf Anfrage der WZ.

Im Augenblick laufen noch letzte Asphaltarbeiten auf der 2,50 Meter breiten Fahrbahn zwischen der Landstraße 26n im Willicher Norden und der Hauptstraße hinter Neersen. Dort geht die neue Route in den Euroga-Radweg am Nordkanal über.

In Alt-Willich an der Bahnstraße wird im Moment rund um ein ehemaliges Bahnwärterhäuschen, das zum benachbarten Beerdigungsinstitut gehört, die Bushaltestelle ausgebaut. Gleichzeitig entstehen dort Unterstell-Möglichkeiten für Fahrräder. Gleiches geschieht auf der anderen Straßenseite. „Das machen wir in einem Zuge mit“, erläuterte Martina Stall.

Ende Juli, so die Beigeordnete, könnte der Radweg einschließlich Markierungen und Beschilderung fertig sein. Noch nicht bis ins letzte Detail geklärt sind die verschiedenen Möglichkeiten für die Radler, die Straßen zu überqueren, die der Alleenradweg passiert. Auf der Bahnstraße ist ein Zebrastreifen geplant, die Wilhelm-Hormes-Straße in Niederheide könnte eine Querungshilfe („Insel“ auf der Fahrbahn) erhalten. Teilweise sollen die Radler auch Vorfahrt haben, so unter anderem auf dem Wirtschaftsweg zum Haus Hülsdonk.

Entlang der Strecke sind Rastplätze mit Sitzgelegenheiten am Formerweg im Stahlwerk Becker sowie an der Bahnstraße vorgesehen. Um Kosten zu sparen, wird jedoch auf die geplanten Rastplätze an der Cloer und am Gladbacher Flughafen verzichtet. Das Teilstück auf dem vorhandenen Euroga-Radweg erhält aus dem gleichen Grund keine Asphaltdecke.

Insgesamt ist der Abschnitt, der jetzt fertig wird, 5,8 Kilometer lang. Wann das letzte, 1,4 Kilometer lange Teilstück von der L 26n bis zur Autobahn 44 gebaut wird, ist noch offen.

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