Tönisvorst : Kita St. Antonius in neuem Glanz

Für etwas mehr als zwei Millionen Euro wurde die Kita St. Antonius neu gebaut und das Außengelände erneuert.

Im Rahmen eines Festaktes wurde der Neubau und die Fertigstellung des Außengeländes der Kita St. Antonius gefeiert. In einem symbolischen Akt durchschnitt Kita-Leiterin Sina Cremer mit Horizonte-Geschäftsführerin Sylwia Digiacomo und Pfarrer Thomas Eicker das Band, segnete Gemeindereferentin Stefanie Müller das Gebäude.

Der Neubau auf dem insgesamt 6730 Quadratmeter großen Grundstück hatte im Oktober 2019 auf dem Gelände der alten Kita begonnen. Gleichzeitig lief der Betrieb in dem alten Gebäude weiter. Der Rohbau war Anfang 2020 fertig, der Umzug fand im Dezember des vergangenen Jahres statt. Anschließend wurde das alte Gebäude abgerissen.

Die Fertigstellung und die Abnahme des Außengeländes erfolgte dann Ende April diesen Jahres. Zuständig für den Bau war die Münsteraner Firma Firma dekon Bau&immobilien Entwicklungsgesellschaft mbH.

Das neue rund 800 Quadratmeter große Gebäude hat insgesamt zehn Funktionsräume – unter anderem mit Turnhalle, Bistro, Bücherei mit Vorlese– und Kuschelecke, Bau– und Forscherraum, zwei Rollenspielräumen und drei Atelierräumen. Dazu kommen drei Nestgruppenräume für U3 mit eigenem Sanitär- und Schlafraum und ein Frühstücks- bzw. Essensraum für U3. Insgesamt hat die Kita sechs Sanitärräume, einen Personalraum, eine Küche und ein Büro.

Das Außengelände umfasst einen U3–Bereich mit Sandkasten und Mini-Nestschaukel, eine Wasserspielanlage mit Pumpe, Rutschhügel, Kletterschiff, großer Nestschaukel, einem Sandkasten mit „Matschküche“, Bobbycar-Bahn und Fußballplatz.

Die Kita ist für 88 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren ausgelegt, davon für 18 U3-Kinder. Aktuell sind 83 Kinder angemeldet, davon 15 U3-Kinder. Betreut werden sie von 14 Fachkräften, einer hauswirtschaftlichen Kraft und einer Person in praxisintegrierter Ausbildung.

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf etwas mehr als zwei Millionen Euro. Das Land NRW gab einen Zuschuss von knapp 1,3 Millionen, das Bistum Aachen 210000 Euro und die Stadt Tönisvorst 80000 Euro. Einen Eigenanteil von gut 466000 Euro übernahm die gemeinnützige Trägergesellschaft Horizonte, die insgesamt 15 katholische Tageseinrichtungen für Kinder in den Regionen Krefeld, Kempen und Viersen betreut.