Mertenshof wird nicht gekauft

Politik befürchtet zusätzliche Kosten.

Tönisvorst. Die Stadt Tönisvorst wird wohl die Kaufoption für einen Teil des Mertenshofes nicht ziehen. Das beschloss am Mittwochabend der Ausschuss für Liegenschaft in nichtöffentlicher Sitzung. Ein früherer Beschluss, dass die Verwaltung Verhandlungen führen soll, wurde ausgesetzt. Hier ging es in der Hauptsache um die Toiletten im Erdgeschoss, die Remise, die Räume des Seniorenbüros und den Saal.

Die Stadt besitzt bekanntlich hierfür ein sogenanntes Ankaufsrecht, der Preis stünde also fest. Das reichte dem Ausschuss nicht. Man wolle nicht die „Katze im Sack“ kaufen, zusätzliche Kosten für eine Instandsetzung seien nicht absehbar hieß es. Hier gibt es inzwischen bereits einen Kaufinteressenten, so war zu hören.

Was den Gaststätten- und Hotelbetrieb angeht, wird ein Ankauf gänzlich abgelehnt, und zwar sehr schnell. Die Stadt könne keine Kneipe übernehmen, hieß es.

Der Ausschuss forderte das Bauordnungsamt auf, dafür zu sorgen, dass der ursprüngliche Zustand der Wegeverbindung vom Kirchplatz durch Biergarten und Gaststätte wiederhergestellt wird.

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