Im Januar findet wie gewohnt die Tannenbaumabholung in den Städten und Gemeinden statt. Was gilt es zu beachten? : Mein Freund der Baum

Januar – der Monat im Jahr, in dem man sich von Neuem inspirieren lässt und sich gleichzeitig von Altem trennt. Vorsätze nehmen sich die meisten: Abnehmen oder entrümpeln. Das Leben aufräumen. Oftmals sind die Bankkonten ebenfalls etwas leer gefegter als sonst.

Rechnungen und Versicherungen müssen bezahlt werden. Und dann gibt es da noch die Trennung von dem für kurze Zeit liebgewonnenen Begleiter im Wohn- und Essbereich. Strahlend schön und prall mit allerlei Kugeln, Lametta und Klimbim behangen, wird er jetzt trist und „nackt“ vors Haus geworfen. Die Rede ist natürlich vom Weihnachtsbaum, der im Januar von den städtischen Abfallentsorgern eingesammelt und an passende Stelle verfrachtet wird.

In Tönisvorst werden nächste Woche die Tannenbäume abgeholt

In Tönisvorst ist die Städtereinigung Gerke damit beauftragt. Speziell für diese Tour kommen die sonst für die Sperrmüllabfuhr genutzten Fahrzeuge zum Einsatz. „Diese bieten genügend Platz für die vielen Tannenbäume und haben keine Tonnenschüttung. Dadurch ist es für die Jungs draußen auch einfacher, die Tannen reinzuheben“, erklärt Michael Berg von der Städtereinigung Gerke. Insgesamt drei Tage sind die Abfallentsorger in Tönisvorst unterwegs, um alle Bäume abzuholen. Los geht es am kommenden Mittwoch, 13. Januar. Dann ist der Bezirk 1 in St. Tönis an der Reihe. Am Donnerstag, 14. Januar folgt Bezirk 2 in St. Tönis und Freitag, 15. Januar ist Gesamt-Vorst an der Reihe. Welche Straßenzüge zu welchem Gebiet gehören, ist im Abfallkalender nachzulesen: www.staedtereinigung-gerke.de/leistungen/abfallkalender/

Was gilt es bei der Entsorgung zu beachten?

Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Weihnachtsbäume nicht schon tagelang als mögliche Stolperfallen in der Gegend rumliegen sollten. Es gilt also: erst am Abholtag ab 6 Uhr morgens den weihnachtlichen Gefährten vor die Haustür bringen. Damit auch das reibungslos klappt, ein paar Tipps vom städtischen Abfallberater: Um abgeholt werden zu können, braucht der Baum erst einmal gewisse Maße. „Wir sagen immer einen Meter bis 1,50 Meter darf der Stamm lang sein“, sagt Michael Berg. Notfalls zur Säge greifen und ihn passend machen. Und da der Baum kompostiert werden will, muss er auch frei von nicht kompostierbaren Materialien sein. Dazu gehört Lametta, Kunstschnee oder Ähnliches. „Nach dem Einsammeln bringen wir die Bäume alle zur Deponie nach Viersen-Süchteln. Dort werden sie kompostiert.“

Die Vorgaben zur Tannenbaumabholung sind in den Gemeinden ähnlich: Nicht über 1,5 Meter lang, abgeschmückt, und gegebenenfalls mit verrottbarem Garn oder einer Naturkordel gebündelt, sowie maximal 15 Zentimeter Stammdurchmesser. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

In Kempen kümmert sich die Firma Schönmackers um die Tannenbaumabholung. Deren Fahrzeuge sind bereits seit dem 7. Januar unterwegs und holen bis zum 12. Januar noch fleißig in Kempen, St. Hubert und Tönisberg ab.

In Grefrath fährt die Entsorgung Niederrhein (EGN) heute ihre letzten Touren und gibt im Abfallkalender noch den Hinweis: Bitte keine unzerkleinerten Weihnachtsbäume in die Biotonne (nur bis 50 cm Länge) geben!

Die Willicher müssen noch ein wenig Geduld aufbringen oder dürfen sich noch ein wenig über den Baum im Wohnzimmer freuen. Wie man’s nimmt. Die Abfuhrtermine lauten dort wie folgt: Anrath am Montag, 25. Januar; Neersen am Dienstag, 26. Januar; Schiefbahn am Mittwoch, 27. Januar; Willich-West am Donnerstag, 28. Januar und Willich-Ost am Freitag, 29. Januar.

Ende Januar ist aber auch wirklich Schluss mit weihnachtlichem Flair in heimischen Gefilden und es kann, frei von altem Ballast, auf zu neuen Ufern gehen.