Mandoline und Harfe — ein perfektes Zusammenspiel

Mandoline und Harfe — ein perfektes Zusammenspiel

Vorst. Gut besucht war die evangelische Kirche in Vorst, in der das Frühjahrskonzert des Mandolinenorchesters St. Tönis 1920 stattfand und „Sommer-fantasien“ versprach.

Das Orchester unter der Leitung von Andrea Jentges eröffnete mit dem italienischen Stück „Omaggio a Trento“. Vorsitzender Rüdiger Sorgalla lud die Zuhörer ein, mit dem Orchester in südliche Gefielde zu reisen. Es folgten Reisebilder aus Italien, in denen man von Sonne, Blumen und lebhafte Gesprächen auf einem Marktplatz oder das und lebhafte Treiben beim Karneval in Venedig vor Augen hatte.

In dem bekannten „Konzert Nr. 6 B-Dur“ von Georg Friedrich Händel erfolgte dann der Auftritt des besonderen Gastes, Giedré iaulyte, eine bekannte und vielseitige Harfenistin.

Durch das präzise Dirigat von Andrea Jentges entstand ein hervorragendes und fein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Orchester und Harfe.

In den Solostücken „Fantasie c-moll“ und „Impromptu“ zeigte iaulyte ihr ganzes Können mit ihrer Harfe. Teils mit poetischen, silbrigen Tönen, aber auch mit brillanten Klängen von großer Dynamik überzeugte sie das Publikum, welches sich mit großem Applaus bedankte.

Im „Concierto“ von J. Blanco ergänzten Zupfer und Harfe sich in vorbildlicher Weise. Das Orchester entführte die Zuhörer mit leichten, melodischen Klängen in der „Belle Castillane“ nach Spanien.

Am Ende des Konzertes konnten die Besucher mit dem selten aufgeführten Stück „Konzert für Harfe und Orchester“ von G. Gunsenheimer noch mal von schönen Stimmungen und Gefühlen fantasieren. Sie bedankten sich mit sehr viel Applaus. Red

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