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Kunstrasenplatz in Willich durch Starkregen beschädigt

Falte auf dem Spielfeld : Starkregen lässt Kunstrasen wellen

(msc) Der vor knapp einem Jahr in Betrieb genommene Kunstrasenplatz im Willicher Sport- und Freizeitzentrum wurde durch den unwetterartigen Starkregen am Samstag, 15. August, stark beschädigt.

Ganz so schlimm, wie anfangs befürchtet, ist der Schaden zwar nicht, aber immerhin 7500 bis 9500 Euro wird die Stadt für Fremdleistungen bezahlen müssen; hinzu kommen Eigenleistungen der städtischen Mitarbeiter.

Durch den starken Regen wurde das Spielfeld im Bereich des 16-Meter-Raumes sowie im Mittelkreis aufgewölbt – „verursacht durch die große Menge an verdrängter Luft, die von plötzlich in den Unterbau einströmenden Wassermassen an die Unterseite des Kunstrasenbelages gedrückt wurde, jedoch durch die Perforation und das nachströmende Wasser nicht entweichen konnte“, teilt die Stadt auf Nachfrage unserer Redaktion mit. An den Nähten der Kunststoffrasenbahnen seien jedoch keine Schäden entstanden, auch das Aufwölben des Kunstrasenbelages habe nicht dazu geführt, dass sich der Spielfeldbelag auf der Elastikschicht verschoben habe. Lediglich an einer Stelle habe das „Setzen“ des Spielfeldbelages, nachdem das Wasser abgeflossen war, eine rund fünf Meter lange Falte hinterlassen – „die kann jedoch durch eigene Pflegemaschinen wieder geglättet werden“, so Frank Magon, Geschäftsbereichsleiter „Landschaft und Straßen“. Außerdem wurde das Korkgranulat auf der Kunstrasenoberfläche vom Wasser in Richtung der Spielfeldränder und der Entwässerungsrinnen geschwemmt.

In den Teilen des Spielfelds, in denen das Korkgranulat nicht durch Laub oder anderes verunreinigt ist, wird es nun aufgenommen und sofort wieder dort aufgebracht, wo es fehlt, und verteilt. Das mit Laub verunreinigte Granulat wird zwischengelagert, abgedeckt und eventuell später wieder aufgebracht oder anders genutzt. Danach wird an mehreren Stellen nachgemessen, ob und wie viel Korkgranulat nachbestellt und gegebenenfalls von einer Fachfirma gleichmäßig verteilt und eingearbeitet werden muss. „Nach Fertigstellung dieser Arbeiten steht dann der Nutzung des Spielfeldes nichts im Weg“, sagt Frank Magon. Das werde wohl spätestens in der zweiten Septemberwoche sein.

(msc)