Vortrag beim Kreisimkerverband Krefeld/Viersen Der Kampf gegen die Varroamilbe

St. Tönis · Über den bedeutendsten Bienenschädling und darüber, wie man ihn erfolgreich bekämpft, sprach die Biologin Patricia Beinert. Die rechtlichen Vorgaben haben sich geändert.

Die Varroamilbe (im grünen Kreis) lebt als Parasit an Honigbienen und schwächt deren Immunsystem.

Die Varroamilbe (im grünen Kreis) lebt als Parasit an Honigbienen und schwächt deren Immunsystem.

Foto: dpa, Andreas Lander

Der Klimawandel wirkt sich auch auf den Bienenschutz aus. Eine Schwierigkeit, die jedem Berufs- oder Hobbyimker dabei unweigerlich begegnet: die Varroamilbe, ein etwa 1,5 Millimeter großer Parasit, der sich in der gedeckelten Brut der Honigbiene vermehrt und als bedeutsamster Bienenschädling weltweit gilt. Durch die steigenden Temperaturen nehmen auch die Varroamilben-Belastungen in Bienenvölkern zu. Dazu, wie Bienen vor diesem Schädling geschützt werden können, referierte in St. Tönis die Diplom-Biologin Patricia Beinert bei der Frühjahrsversammlung des Kreisimkerverbandes Krefeld/Viersen. Dabei besonders im Fokus: die Oxalsäureverdampfung, eine Behandlungsmethode befallener Völker.