Kirchenmusik: Passion für die „Königin“

Kirchenmusik: Passion für die „Königin“

Kerstin Antkowiak sorgt seit über 25 Jahren für festliche Klänge in Anrath und Vorst.

Willch. Hauptberuflich steht Kerstin Antkowiak an der Tafel: Sie ist Konrektorin und Lehrerin in einer Grundschule in Waldniel. Doch trotz dieser umfangreichen Tätigkeit liegt es ihr am Herzen, daneben auch kirchliche Musik zu machen. So kann ihr die evangelische Kirchengemeinde Anrath-Vorst nun zu ihrem 25-jährigen Dienstjubuläum als Kirchenmusikerin der Gemeinde gratulieren.

Kerstin Antkowiak begann ihre Orgelausbildung im August 1986 bei dem ehemaligen Kirchenchorleiter Burkhard Steffen. Die Ausbildung schloss sie 1989 ab, zum 1. Oktober wurde begann sie den nebenamtlichen Dienst in der Gemeinde. Zusätzlich wurde sie auch von Burkhard Steffen zur Chorleiterin ausgebildet.

Schon während ihrer Ausbildung war sie für die Gemeinde keine Unbekannte, da sie bereits 1986 die Christmette begleitet hatte — sie vertrat den früheren Organisten Michael Ryll. Auch danach folgten schon vor 1989 weitere Vertretungen. Ihr Engagement zeigte sich schon damals auch darin, dass sie während ihres Studiums in Trier jedes Wochenende nach Anrath und Vorst kam, um ihren Dienst an der Orgel, der „Königin der Instrumente“, zu versehen.

„Die Kirchengemeinde konnte und kann sich bis heute immer auf Kerstin Antkowiak verlassen“, so die lobenden Worte aus Anrath und Vorst. Sie habe sogar manchmal ihren Urlaub zurückgestellt, damit die Orgeln während der Gottesdienste zu hören waren. Presbyterium und Gemeinde „freuen sich auf viele weitere Jahre“ Red

Mehr von Westdeutsche Zeitung