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Junge und ältere Musikschüler begeistern Zuhörer im Marienheim

Junge und ältere Musikschüler begeistern Zuhörer im Marienheim

Virtuose Mozart-Stücke und Orchestermusik waren zu hören, als die Instrumentalisten der Musikschule „Flotte Finger“ ihr Können zeigten.

St. Tönis. Ein Klavier und vier Harfen auf der Bühne des Saals vom Marienheim verraten, worum es geht: Die Musikschule „Flotte Finger“, die ihren Sitz am Alten Markt in St. Tönis hat, gibt ein Frühlingskonzert. Etwa 50 Schüler zwischen fünf und 50 Jahren sind gekommen, um das Programm zu gestalten. Gitarristen und Saxophonisten sind dabei, Geige, Harfe, Cello, Querflöte, Klarinette, Kontrabass und Klavier werden in den nächsten zwei Stunden zu hören sein. Bei der Auswahl der Stücke hat Marie-Luise Kerkau, die die musikalische Leitung übernommen hat, darauf geachtet, dass die Musik leicht ist und frühlingshafte Stimmung zaubert.

In der ersten Hälfte des Konzerts geht es klassisch zu. Rasmus Herrmann, Preisträger bei „Jugend musiziert“, spielt begleitet von Klavierlehrerin Antonia Fischer das Stück „Prélude Francais“ von Bryan Kelly. Dann haben die jüngsten Schüler mit den Liedern „Kuckuck“ und „Frühlingszeit“ ihren ersten großen Auftritt. Nika Bröckels, Mia Maxwitat und Bennett Beume spielen Blockflöte, Madita Herrmann und Merle Grönke Geige, Bennett Pallinger und Jonas Ziegler singen dazu. Mit Erwin Glukhov, der gefühlvoll Gitarre spielt und Jonathan Steinke, der eine schwere Mozart-Komposition am Klavier meistert, geht es weiter. Überragend der Auftritt der Pianistin Lisa Kowalke, die Mozarts Türkischen Marsch spielt.

Als Rebecca Schneider, Lisa Vieweg und Hanna Glaser in die Saiten ihrer Harfen greifen, ändert sich die Stimmung im Saal. Die ruhigen, sanften Harfenklänge stehen in starkem Kontrast zu dem mit Schwung gespielten Klavierstück. Auch die anderen Schülerinnen und Schüler, darunter mit Birte Goßen an der Querflöte und dem Duo Emily Betting (Cello) und Melissa Wegner (Klavier) weitere Preisträgerinnen von „Jugend musiziert“, zeigen ihr Können. Verstecken muss sich niemand, alle machen ihre Sache sehr gut. Viel Beifall bekommt das Saxophon-Erwachsenen-Ensemble mit Annette Burbach, Cordula Sasse-Kühnen, Jan Lucas Strump und Walter von Danwitz, die Stücke von den Bee Gees, Billy Joel und den Beatles spielen. Auch die „Gülich-Familiy“, die das „Hallelujah“ von Leonard Cohen singt und spielt, kommt an. Den Abschluss des Konzerts gestaltet das Orchester mit „Look At The World“, zu dem ein Chor singt. wic