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Japanische Generalkonsulin zu Besuch​ in Willich

Willich und seine Japan-Beziehungen :  Japanische Generalkonsulin zu Besuch

32 japanische Unternehmen sind in Willich ansässig, viele Japaner leben in der Stadt. Nun war die neue japanische Generalkonsulin aus Düsseldorf zum Antrittsbesuch auf Schloss Neersen.

(jbu) Ihr dienstliches Zuhause ist seit kurzem das Konsulat in Düsseldorf, das des Bürgermeisters Christian Pakusch das Schloss in Neersen – und trotzdem traf man sich Ende August erstmals eher zufällig auf dem Flughafen in Tokyo in Japan mit dem gemeinsamen Ziel Marugame, Willichs Partnerstadt in Westjapan. Am Dienstag besuchte die noch relativ „neue“ japanische NRW-Generalkonsulin Setsuko Kawahara erstmals die Stadt Willich und wurde von Pakusch standesgemäß auf Schloss Neersen empfangen. Mit von der Partie waren dann beim Besuch der Generalkonsulin auch Yasuo Inadome vom Japan-Club Willich und Christian Hehnen, seines Zeichens Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsförderung.

Setsuko Kawahara ist seit Ende September japanische Generalkonsulin in Düsseldorf; die Zusammenarbeit und das enge Zusammenwirken der Stadt Willich mit vielen Unternehmen aus Japan ist für die in Tokyo geborene Konsulin kein Zufall: Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen zwischen Japan und Deutschland beruhen aus ihrer Sicht „auf einem langjährigen Austausch in verschiedenen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. Solch ein lebendiger Austausch ist den unzähligen Menschen in beiden Ländern zu verdanken, die sich stets um eine freundschaftliche Zusammenarbeit bemühen.“

Übrigens spricht Kawahara ein ausgezeichnetes Deutsch – sie hat in Heidelberg studiert und war von 2018 bis 2021 Generalkonsulin in Frankfurt am Main. Sie hat auch schon als Gesandte und ständige Vertretung Japans bei der Unesco in Paris gewirkt und als Professorin am Graduiertenkolleg der Fakultät für Rechtswissenschaften der Hitotsubashi-Universität in Tokyo, außerdem als Gesandte an der Botschaft von Japan im niederländischen Den Haag. Bürgermeister Christian Pakusch führte den Gast durchs Schloss und ging auf die Besonderheiten des Schlosses, aber auch auf die Beziehungen zwischen der Stadt und der japanischen Community in Willich ein. Beide Seiten brachten dann auch ihre Hoffnung und Zuversicht zum Ausdruck, die wirtschaftlichen, mit 32 in Willich ansässigen japanischen Unternehmen, aber auch die menschlich-freundschaftlichen Beziehungen zu Japan und zu Marugam künftig weiter vertiefen zu können.