Immer mehr Einsätze für die Tönisvorster Feuerwehr

Immer mehr Einsätze für die Tönisvorster Feuerwehr

Eine 25-prozentige Steigerung gab es im Vorjahr im Vergleich zu 2016. Häufig geht es gar nicht um Brände.

Tönisvorst. Zur Generalversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst im Haus Vorst. 193 Wehrangehörige gibt es derzeit, die sich aus Mitgliedern beider Tönisvorster Löschzüge (Vorst 42, St. Tönis 61) sowie den Mitgliedern von Jugendfeuerwehr (30), Musikzug (27) und Ehrenabteilungen (33) zusammensetzen. Stadtbrandinspektor Rolf Peschken begrüßte auch Gäste aus Politik und Verwaltung.

Die Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu 302 Einsätzen ausrücken. Das bedeutet eine rund 25-prozentige Steigerung zum Vorjahr. „Für die rein ehrenamtlichen Kräfte stellt dies eine spürbare Belastung dar, besonders im Hinblick auf die unter Druck geratenen Personaldecke sowie die angespannte Verfügbarkeit während des Tages.“

Besonders erwähnenswert ist die Vielzahl der Einsätze im Bereich der Unterstützung des Rettungsdienstes und durch Notfall-Türöffnungen. Allein deshalb mussten die Wehrleute 2017 zu 70 Einsätzen ausrücken. Gleichzeitig wirkte sich eine größere Anzahl an Einsätzen aus, die durch Fehlalarme bei privaten Heimrauchmeldern entstanden sind.

Bürgermeister Thomas Goßen erläuterte die geplanten Anschaffungen 2018. Einer der größten Posten ist mit fast 35 000 Euro die Ersatzbeschaffung eines fast 15 Jahre alten Kommandowagen. Weiterhin wird 2018 der Brandschutzbedarfsplan überprüft und fortgeschrieben. Schon 2017 konnte der Austausch der persönlichen Schutzkleidung der Feuerwehr Tönisvorst zum Ende gebracht werden.

Bürgermeister Thomas Goßen, Fachbereichsleiter Wolfgang Schouten und Wehrführer Rolf Peschken zeichneten anschließend langjährige und verdiente Feuerwehrkameraden aus. Dazu gehörte Unterbrandmeister Michael Schmitz, der für 25 Jahre Tätigkeit im Feuerwehrdienst mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Landes ausgezeichnet wurde.

Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre wurden die Unterbrandmeister Frank Peeters, Uwe Lambertz und Manfred Sanders geehrt. Geehrt wurde auch Oberbrandmeister Bernd Schneider. Für seine langjährige Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr und sein hohes Engagement für „seine“ Jugendlichen bekam er die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW.

Weiterhin wurde der langjährige Fachbereichsleiter Wolfgang Schouten mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Er geht in Kürze in den Ruhestand. Red

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