Die Sorgen des Heimatbunds St. Tönis Im Heimathaus rieselt der Putz von den Wänden

St. Tönis · Auf den Heimatbund St. Tönis 1952 wartet viel Arbeit. Das Heimathaus muss renoviert werden. Zudem stehen Veränderungen an, denn das Haus, in dem die Heimatbund-Stube untergebracht ist, soll verkauft werden.

 Ulli Triebels, der Vorsitzende des Heimatbundes St. Tönis, zeigt die von unten aufsteigende Feuchtigkeit im Heimathaus an der Antoniusstraße.

Ulli Triebels, der Vorsitzende des Heimatbundes St. Tönis, zeigt die von unten aufsteigende Feuchtigkeit im Heimathaus an der Antoniusstraße.

Foto: Lübke, Kurt (kul)

Ulli Triebels ist die Sorge anzusehen. Die Ursache sind viele kleine Putzkrümel, die unmittelbar neben den Fliesensockeln im Heimathaus an der Antoniusstraße 6 liegen. Im Heimathaus befinden sich ein kleines Museum und ein Raum für Veranstaltungen. Der Vorsitzende des Heimatbunds St. Tönis 1952 geht in die Hocke und hebt vorsichtig die bereits am Fliesensockel gelöste Raufasertapete an. Wie ein Wasserfall rieselt weiterer Putz nach. Doch auch die Heimatbund-Stube an der Marktstraße und das Archiv des Vereins, das in der Schule im Kirchenfeld untergebracht ist, bereiten dem Heimatbund St. Tönis große Sorgen.