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Grefrath: "Abend der leuchtenden Augen" im Cyriakushaus

Grefrath: Ein schöner Heiligabend im Cyriakushaus : Leuchtende Augen im Cyriakushaus

Zum fünften Mal bescherte Ayse Berdibey Menschen einen schönen Heiligabend, die sonst alleine gewesen wären.

Aufgeregt sei sie dieses Jahr gewesen und habe sogar ein bisschen Magenschmerzen gehabt, berichtet Ayse Berdibey. Und das, obwohl sie schon seit fünf Jahren den „Abend der leuchtenden Augen“ im Grefrather Cyriakushaus für Menschen, die Heiligabend ansonsten alleine feiern müssten, organisiert. Sie vermutet, dass es daran lag, dass weniger Gäste gekommen waren, als vorher angemeldet. Und sie sich Gedanken gemacht hat, ob es denjenigen, die nicht abgesagt hatten, auch gut geht. Dennoch, so das Resümee der 48-Jährigen Friseurmeisterin: „Es war wieder ein schöner Abend.“

Gäste konnten eine
Mahlzeit mit nach Hause nehmen

35 Gäste hat sie mit ihren Helfern im Cyriakushaus bewirtet und unterhalten. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und wurde beibehalten. Wie die musikalischen Einlagen der Sängerinnen Vanessa de la Motte und Nina Baum sowie die musikalische Begrüßung durch die Grefrather Bläser. Nikolaus und Knecht Ruprecht schauten bei den Gästen vorbei. Und Dorothee Müller aus Krefeld hat Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Genossen hätten die Gäste auf jeden Fall wieder das Drei-Gänge Menü von Caterer Wolff. Serviert wurden Hühnerbrühe und Salat als Vorspeise, Kaninchenkeule, Hirschgulasch und Rinderbraten mit Beilagen wie Spätzle, Kartoffelgratin, Rot- und Rosenkohl sowie Pariserkarotten. Als Nachtisch gab es Diplomatencreme und Mousse au Chocolat serviert. „Jeder unserer Besucher konnte später noch eine Mahlzeit mit nach Hause nehmen“, berichtet Berdibey.

Das galt auch für die Geschenketüten. „Sie waren dieses Jahr wieder gut bestückt“, sagt die Organisatorin, die acht Helfer an ihrer Seite hatte. Adelheid Steves hatte wieder Kekse selbst gebacken. Dazu gab es Schokolade, Duschgel und Shampoo, Marmelade, Kalender sowie Präsente, die Dr. Anneliese Lückertz-Jost (Hins-
beck) schon seit Jahren spendet. „Die Getränke gab es von Patrick Kroppen“, zählt Berdibey weiter auf. Und auch die Tischdekoration, unter anderem Weihnachtssterne der Familie Schmidt (Grefrath), konnten ins eigene Heim mitgenommen werden.

So gegen 23 Uhr sei der letzte Gast nach Hause gebracht worden. „Ich war so gegen 1 Uhr mit den meisten Aufräumarbeiten fertig. Mein Mann und ich haben dann am nächsten Tag den Rest in Ordnung gebracht“, sagt Ayse Berdibey.

Sie wurde auch wieder gefragt, ob es 2020 erneut einen „Abend der leuchtenden Augen“ geben wird. „Ich denke schon“, so die Antwort von Berdibey.