Einmündung erhält keinen Spiegel

Martin-Rieffert-/Friedrichstraße: Es bleibt, wie es ist.

Willich. Die Einmündung Friedrich-/Martin-Rieffert-Straße in Willich ist eine unübersichtliche Ecke, insbesondere für Autofahrer. Dies findet zumindest der SPD-Stadtteilsprecher Lukas Maaßen. Mehrfach sei er schon gefragt worden, ob es nicht möglich sei, dort einen Spiegel zu installieren, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Eine entsprechende Anfrage hat die Verwaltung nun negativ beantwortet.

Aus ihrer Sicht sei die Verwendung von Verkehrsspiegeln grundsätzlich problematisch, weil es durch eine verzerrte Wiedergabe des Verkehrsgeschehens und falsches Einschätzen von Geschwindigkeiten zu Gefahrensituation kommen könne. Auch komme es bei Regen, Schnee und hoher Luftfeuchtigkeit zu Eintrübungen, bei Sonneneinstrahlung zu einer Blendwirkung, so die Verwaltung.

Mit Vertretern der Polizei, des Straßenbaulastträgers und der Straßenverkehrsbehörde seien an der Einmündung mehrere Ortsbesichtigungen vorgenommen worden, so die Verwaltung weiter. Diese hätten gezeigt, dass sich für die Ausfahrenden nach links das Sichtfeld durch den Neubau auf der Ecke eingeschränkt habe. Es bestehe aber immer noch eine freie Sicht auf den von links kommenden Verkehr bis zur Feldstraße und nach rechts bis hinter die Einfahrt des früheren Getränkemarktes. Nach Auffassung der Behörden ist die Sicht ausreichend, ein Spiegel nicht nötig. Die Verwaltung merkte zudem an, dass Fahrer grundsätzlich vorsichtig in übergeordnete Straße einfahren müssten. Red