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Drei Reifen am Einsatzwagen des Kommunalen Ordnungsdienstes zerstochen

Sachbeschädigung am Einsatzwagen des KOD : Drei von vier Reifen zerstochen: Anzeige

Der Einsatzwagen des Kommunalen Ordnungsdienstes wurde vorübergehend „matt gesetzt“. Die Stadt Tönisvorst hat Anzeige erstattet.

Das war nicht das Ergebnis einer Autopanne nach plattem Reifen, das am Samstag in einer Parkbucht an der Bahnstraße zu sehen war, sondern mutwillige Sachbeschädigung. Davon geht die Stadt Tönisvorst aus und hat Anzeige erstattet. Drei der vier Reifen am Wagen des Kommunalen Ordnungsdienstes sind in der Nacht zu Samstag zerstochen worden.

Der Citroen Berlingo stand nach Angaben der städtischen Pressestelle öffentlich auf dem Parkplatz gegenüber dem Verwaltungsgebäude an der Bahnstraße. In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Unbekannte die Reifen des Wagens mit der auffälligen blau-gelben Farbgestaltung zerstochen. Tatzeit: zwischen 22.15 und 8 Uhr.

„Der Wagen war Samstag dann aber schon wieder einsatzbereit, nachdem die drei Reifen für rund 600 Euro ausgetauscht worden sind“, sagt Bürgermeister Thomas Goßen. Er ist auch Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung ist. Goßen fehlt jedes Verständnis: „Wir haben aufgrund der Pandemie-Lage im Sinne des Infektionsschutzes für die Einwohnerinnen und Einwohner alle Hände voll zu tun. Da braucht man so etwas definitiv nicht noch oben drauf. Auch nicht die zusätzlichen Ausgaben, die schlussendlich zulasten aller gehen.“

Die Stadt bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 02151/999-133 oder -132.

Das Jahr 2020 hat bereits mit mehreren Fällen von Vandalismus und Sachbeschädigung in St. Tönis begonnen. So waren mehrere Türen und der Sanitärbereich der Rosentalhalle beschädigt worden. Der Hallenboden trug etliche Zwei-Euro-Stück große Löcher davon. Folge: Sofortiger Stopp des Schul- und Vereinssports. 

Im März musste die Stadt Tönisvorst mitteilen, dass es seit Bekanntgabe der Schulschließungen zur Eindämmung des Corona-Virus Einbrüche und Fälle von schwerem Vandalismus in städtischen Schulen und Jugendeinrichtungen gegeben hat.