Doch noch kein Prinzenpaar für Willich in Sicht

Doch noch kein Prinzenpaar für Willich in Sicht

Willich. Eine Hiobsbotschaft für den Vorsitzenden Hans Nielbock gab es kurz vor der Jahreshauptversammlung des Festausschusses Willicher Karneval (FWK): Die Meldung für die „große“ Tollität wurde zurückgezogen.

„Das ist sehr, sehr schade. Zumal der FWK fest von einer Regentschaft überzeugt war“, so Nielbock enttäuscht. Der Festausschuss wird nun einen erneuten Aufruf starten, um ein Prinzenpaar zu finden. Immer öfter ist dies in den vergangenen Jahren nicht gelungen.

Immerhin: Von der KG Schlossgeister war zu hören, dass ein Kinderprinz vorhanden sei. Hierzu seien aber noch keine näheren Angaben gemacht worden.

Der Vorsitzende hob in seinem Jahresbericht hervor, dass es in diesem Jahr weniger Randale beim Tulpensonntagszug in Anrath gab. Dies sei wohl der guten Organisation der „Aach Blenge“ und dem größeren Sicherheitspersonal zu verdanken. Auch bescheinigte er der KG Schlossgeister, wieder einen schönen und langen Kinderrosenmontagszug auf die Beine gestellt zu haben.

Bei den Wahlen wurden einstimmig wiedergewählt Vorsitzender und Präsident Hans Nielbock (KG Edelweiss), Protokollführerin Dagmar Faßbender (KZV Aach Blenge), erster Beisitzer Erik Ammerahl (KG Edelweiss). Neu gewählt wurden als zweiter Beisitzer Uwe Arndt (Prinzengarde), als dritter Beisitzer Sonja Peiffer (KG Niersbienen ) und als vierter Beisitzer Inge Frey (KG Niersbienen).

Des Weiteren wurde von der Versammlung vorgeschlagen, die Proklamationen der kleinen und großen Tollitäten zusammenzulegen: die Kinderproklamation am späten Nachmittag und die Erwachsenen-Proklamation am Abend. Wie genau, muss noch geklärt werden. Auch wurde angeregt, die Proklamationen bzw. Karnevalseröffnungsfeier mit mehr Programm auszustatten. Hierzu waren sich alle Anwesenden einig, dass dies ein großer Kostenfaktor ist. Dafür müssten Sponsoren gefunden werden. Über diese Vorschläge müsse noch beraten werden, so Nielbock. Red

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