Dachstuhl brennt aus: Haus ist unbewohnbar

Dachstuhl brennt aus: Haus ist unbewohnbar

Großeinsatz in Vorst: Rund 70 Wehrleute verhindern Schlimmeres.

Vorst. Es waren dramatische Szenen, die sich am Montagnachmittag in einem Zweifamilienhaus am Alten Weg in Vorst abspielten. Dabei brannte der Dachstuhl komplett aus, zwei Wohnungen sind derzeit nicht mehr zu benutzen. Zum Glück verletzte sich lediglich ein Feuerwehrmann leicht.

Die Feuerwehr wurde gegen 14.45 Uhr alarmiert. „Im ersten Obergeschoss brannte die Küche“, berichtet Markus Hergett, Sprecher der Tönisvorster Feuerwehr. Der Brand habe sich dann ganz schnell zum Dachstuhl hin durchgefressen. Zusätzlich wurde zum Vorster Löschzug die St. Töniser Abteilung hinzugezogen. „Außerdem wurde recht schnell Verstärkung aus Willich angefordert“, sagt Hergett. Diese sei in Gestalt der Löschzüge Anrath und Clörath angerückt.

Sowohl mit der St. Töniser Drehleiter als auch mit dem Vorster Teleskopmast machten sich die Feuerwehrleute an die Brandbekämpfung. Zusätzlich gingen Einsatzkräfte übers Treppenhaus vor. „Insgesamt arbeiteten sicher 30 Kameraden mit schwerem Atemschutz“, erklärt Hergett.

In der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, hielt sich zum Unglückszeitpunkt niemand auf. Die Nachbarwohnung war bereits geräumt, als die Feuerwehr eintraf. „Eine dritte Wohnung konnten wir allerdings retten“, sagt Hergett.

Auf 14 Metern war der Dachstuhl komplett zerstört. Bereits am frühen Abend war eine örtliche Dachdeckerfirma vor Ort, um das Haus so weit wie möglich zu sichern.Und obwohl die Feuerwehr keine Aussage zu Ursache und Schadenshöhe macht: Letztere dürfte in den sechsstelligen Bereich gehen. Zur Ursache ermittelt die Polizei. Ein Feuerwehrmann musste wegen Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst behandelt werden.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 70 Kräften im Einsatz, die nach und nach abrücken konnten. Am längsten blieben die Vorster Einsatzkräfte, die auf mögliche Brandnester achteten. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandmeister Rolf Peschken, der von Hansi Holtschoppen und Hans-Gerd Wolters unterstützt wurde.

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