Bürgergarten an der Orangerie

Umweltausschuss entscheidet über Umgestaltung.

Neersen. Einmal mehr beschäftigt sich die Willicher Politik in der kommenden Woche mit der Orangerie im Neersener Schlosspark. Diesmal allerdings geht es nicht um die gastronomische Nutzung: Rund um das alte Gewächshaus soll ein „Bürgergarten“ entstehen.

Wie die Technische Beigeordnete Martina Stall auf WZ-Nachfrage erläuterte, geht es vor allem um die bislang ungenutzte Fläche, die der Kläger gegen den Gastronomie-Betrieb von der Stadt gepachtet hatte. Die Pacht war nicht verlängert worden, der Kläger sei mittlerweile auch verzogen, so Stall.

Dieses Areal hinter dem Glashaus soll nun zunächst gerodet und mit einem Tor versehen werden. Anschließend könnten dort Gemüse-, Kräuter- und Beerensträucherbeete sowie eine Obstwiese entstehen. Der Bauhof könnte das alles im Rahmen der Lehrlingsausbildung anlegen, Bearbeitung und Pflege könnten über Patenschaften, das Freiwillige Ökologische Jahr sowie eine Kooperation mit der Eva-Lorenz-Umweltstation gesichert werden. Der ursprünglich als Spülküche errichtete Anbau wäre eventuell als Gerätelager nutzbar.

Die Kosten für die Maßnahme, über die der Umweltausschuss am 19. Februar befinden soll, blieben gering: Die Einrichtung würde nur 4000 Euro kosten.

Davon unabhängig soll in der Orangerie weiterhin ein sommerlicher Kioskbetrieb verbleiben. „Die Öffnungszeiten werden stark eingeschränkt“, so Martina Stall. In Kürze werde es eine Ausschreibung geben, um einen Betreiber zu finden.