Tradition in Schiefbahn Bratpfannenturnier des TC Schiefbahn einmal mehr ein Erfolg

Schiefbahn · Zum dritten Mal hat der Club auf seinem Gelände ein besonderes Turnier veranstaltet. Dabei wird der Tennisschläger gegen eine Bratpfanne eingetauscht.

 Elisete Esa Schild, Verena Grips und Barbara Blumenthal (v.l.) haben sich für das Turnier eigens herausgeputzt.

Elisete Esa Schild, Verena Grips und Barbara Blumenthal (v.l.) haben sich für das Turnier eigens herausgeputzt.

Foto: TC Schiefbahn

(svs) Wer regelmäßig, zum Beispiel als Spaziergänger, am Gelände eines Tennisvereins vorbei kommt, dem ist das regelmäßige „Plopp, Plopp“ der Ballwechsel ein vertrautes Geräusch. Ein Tennisschläger, der auf einen Tennisball trift, macht ein markantes, unverwechselbares Geräusch. Beim TC Schiefbahn aber wird sich in der vergangenen Woche wohl so mancher Passant gewundert haben, denn es war eher ein unterschiedlich klingendes „Plong, Plong“ mit metallischem Klang zu hören. Des Rätsels Lösung bietet eine ausgefallene Idee der Verantwortlichen, die sich aber längst zu einer Tradition entwickelt hat, auch wenn es erst die dritte Ausgabe war: Es war das Bratpfannenturnier des Vereins, das die Menschen auf die Anlage zog. „Ich denke, man kann aber durchaus sagen, dass es schon jetzt legendär ist“, sagt TCS-Pressewärtin Cornelia Grips lachend.

Dabei zeichnet das Spaß-Turnier aus, dass der sportliche Ernst nicht ganz so zentral ist. Sicher, wer auf den Court geht, der gibt alles und will gewinnen. Trotzdem steht das Event – und mit diesem der Spaß – im Vordergrund. So ist der ein oder andere Spieler – oder die ein oder andere Spielerin – auch verkleidet. Was genau eine Bratpfanne ist, wird dabei festgehalten: Es soll sich um eine handelsübliche Pfanne handeln, die zwar bearbeitet werden darf, „aber man muss darin immer noch ein Spiegelei zubereiten können“, betont Grips.

So hatten viele der Teilnehmer zwar die Griffe getaped, um besseren Halt zu haben, ansonsten aber handelte es sich zumeist um Kochgeschirr, das so im Supermarkt zu kaufen ist. Insgesamt 55 Teams gingen ins Rennen um den Wanderpokal, der natürlich die Form einer an einer Wandhalterung hängenden Bratpfanne hat. Die nächste Besonderheit: Die Spielerinnen und Spieler müssen keine Vereinsmitglieder sein. Jeder ist willkommen. Und so ging der Pokal in diesem Jahr auch nicht nach Schiefbahn, sondern nach Kempen. Auch ansonsten waren viele Teams aus dem gesamten Umfeld da.

Gespielt wird übrigens weitgehend nach normalen Tennisregeln. Lediglich die Spielzeit unterscheidet sich von der eines normalen Tennisspiels. Um das Turnier in einem Tag über die Bühne zu bekommen, ist jedes Spiel auf acht bis zehn Minuten Spielzeit begrenzt. So ist es möglich, dass bereits um 17 Uhr die Siegerehrung anstand und die Gäste aus Kempen den trotz aller Ausrichtung auf den Spaß doch begehrten Pokal im Empfang nehmen durften.

Übrigens: Zwar werden für die Ausgabe im kommenden Jahr noch keine Anmeldungen angenommen, der Termin aber steht schon. Echte Bratpfannenfans sollten ihn notieren: Es ist der 15. Juni 2025.

(svs)
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