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Brandmeldeanlage für Kirchenfeld geht vor

Brandmeldeanlage für Kirchenfeld geht vor

Maßnahme kostet 100 000 Euro. Bau des Parkplatzes Willicher Straße verschiebt sich ein Jahr.

Tönisvorst. In nur sechs Minuten hatte der Rat der Stadt Tönisvorst seine öffentliche Sitzung abgehandelt. Zu den Beschlüssen beim Thema Verbandsversammlung, Niersverband: Zukünftig hat die Stadt Tönisvorst in der Versammlung ein größeres Mitspracherecht. Nicht mehr nur zwei, sondern drei Delegierte gehören den Gremien an.

Bisher hießen die Tönisvorster Vertreter Maik Giesen (CDU) und Rolf Seegers (SPD). Zukünftig werden es als ordentliche Vertreter Thomas Kroschwald (CDU) und Rolf Seegers sein. Ihre Vertreter sind Andreas Hamacher (CDU), Helge Schwarz (SPD) und Giesen. Außerdem ist der Tönisvorster Abwasserbetrieb entweder durch Nicole Waßen oder durch Jörg Friedenberg vertreten.

Zweites Thema war der Heckerweg in Vorst: Obwohl die Kanalbauarbeiten sowie der Ausbau des Heckerweges in Vorst bereits begonnen haben, mussten jetzt dafür noch Restmittel von 45 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Acht Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme, die übrigen waren uneingeschränkt und somit der Rat einstimmig dafür. Die Gesamtkosten des Ausbau belaufen sich auf 95 000 Euro.

Thema Nummer drei waren Brandschutzmaßnahmen in der Schule Kirchenfeld, St. Tönis: Nach einer Empfehlung des Fachausschusses stimmte der Rat einmütig zu, für eine neue Brandmeldeanlage außerplanmäßig 100 000 Euro bereit zu stellen. Um die Mittel für die dringend erforderliche Anlage jetzt frei schaufeln zu können, wurde der Bau des Parkplatzes Willicher Straße, mit 80 000 Euro angesetzt, um ein Jahr nach hinten geschoben. Die restlichen 20 000 Euro stehen offenbar durch Minderausgaben in der Position „Grunderwerb allgemein“ zur Verfügung. Mit dem Einbau der Brandmeldeanlage wird wahrscheinlich in den Sommerferien begonnen.

Weitere Arbeiten, dazu zählen dann die Erneuerung der Haupt- und Unterverteilungen inklusive eines neuen Trafos, sollen voraussichtlich in den Herbst- beziehungsweise in den nächsten Winterferien erfolgen.