Bezirksdienst zieht neben Buchhandlung in St. Tönis

Sicherheit in Tönisvorst : Neues Zuhause für die Polizeiwache in Tönisvorst

Die Beamten ziehen vom Rathaus in Räume an der Hochstraße 49.

Das ist eine gute Nachricht für alle Bürger: Die Polizeiwache bleibt auch in Zukunft in der Innenstadt von Tönisvorst. Sie zieht allerdings in ein ehemaliges Ladenlokal an der Hochstraße 49. Dies ist das Ergebnis eines Briefwechsels zwischen Landrat Andreas Coenen als Leiter der Kreispolizei und Innenminister Herbert Reul. Die Antwort von Reul habe gezeigt, dass man an einem Strang ziehe, um die innere Sicherheit personell, aber auch bei der Ausstattung und Unterbringung nachhaltig zu stärken, so Coenen. Er hatte sich für das kurzfristige Anmieten von Ersatzräumen im Tönisvorster Zentrum eingesetzt.

In den rund 90 Quadratmeter großen Räumen hinter der Buchhandlung werden in Zukunft drei Bezirksdienstbeamte ihren Arbeitsplatz haben. Der Mietvertrag beginnt am 1. November. Wann die Beamten dort einziehen, ist aber noch unklar, weil die Räume saniert und für die Polizeiarbeit ausgestattet werden müssen. Laut Coenen können die Mitarbeiter aber bis zum Umzug in den jetzigen Räumen im Rathaus bleiben. Nötig wird der Umzug, weil die Stadt Tönisvorst die Räume im Rathaus selbst benötigt.

Coenen unterstrich, wie wichtig die Präsenz vor Ort für das Sicherheitsgefühl der Bürger und die Arbeit der Polizei sei. Der Übergang erfolge damit reibungslos und die Zusammenarbeit aller Beteiligten sei gut gewesen – insbesondere mit dem Innenministerium.

Erst seit dem 1. April wird in Tönisvorst wieder ein dritter Bezirksbeamter eingesetzt. Damit wurde ein alter Zustand wieder hergestellt. Denn bis vor einigen Jahren hatte es in Tönisvorst bereits drei Bezirksbeamte gegeben – zwei für St. Tönis und einen für Vorst. Dann ging einer von ihnen in den Ruhestand und seine Stelle blieb zunächst unbesetzt.

(pil)
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