Ehrenamt in Neersen Kapellenpark Klein-Jerusalem nähert sich der Vollendung

Neersen · Bereits zum dritten Mal hatten die Schützen Klein-Jerusalem und der Kirchenvorstand gemeinsam dazu aufgerufen, den Kapellenpark auf Vordermann zu bringen.

 Eine große Gruppe war gekommen, um auch beim dritten Arbeitseinsatz im Kapellenpark zu helfen.

Eine große Gruppe war gekommen, um auch beim dritten Arbeitseinsatz im Kapellenpark zu helfen.

Foto: Schützen Klein-Jerusalem

(svs) Die Kapelle Klein-Jerusalem ist neben dem Schloss sicher das Wahrzeichen und ein Zentrum Neersens. Besonders für den gleichnamigen Schützenverein ist sie auch die emotionale Heimat und das Zentrum aller Aktivitäten. In der Folge sind die Mitglieder des Vereins auch immer gern bereit zu helfen, wenn es um „ihre“ Kapelle geht. Bereits zwei Mal hatten große Gruppen im vergangenen Jahr den Kapellenpark auf Vordermann gebracht. Dabei ging es nicht nur darum, Büsche zurückzuschneiden oder Blumen zu pflanzen. Auch ganz handfeste Arbeiten wurden erledigt. Die Wege waren von den Ehrenamtlern ausgebessert und der Außenaltar aufgearbeitet worden. Ein Riss im Sockel soll noch beseitigt werden.

„Die Arbeitseinsätze zeigen das große ehrenamtliche Engagement in Neersen. Und sie zeigen, wie wichtig den Menschen im Ort die Kapelle nebst Park als identitätsstiftender Ort sind“, sagt Wolfgang Peter. Er ist als Ehrenpräsident des Schützenvereins und Mitglied des Kirchenvorstandes gleich doppelt in die Organisation involviert.

Nun kam es zum dritten Einsatz an der Kapelle. Die Bilanz der Arbeiten, die bereits am vorvergangenen Wochenende ausgeführt worden waren, zeigt dann auch das hohe Engagement der Anwesenden. Knapp 20 Personen waren von 10 bis 12.30 Uhr am Samstag im Einsatz. Sogar Kinder hatten sich gemeldet. Gemeinsam packten sie an, beseitigten Totholz, schnitten Bäume und Hecken zurück und beseitigten Laub. „Wenn man jetzt durch den Park geht, bietet der ein ganz anderes Bild als zuvor. Alles wirkt bereits aufgeräumt und ansehnlich. Natürlich wird der Park aber erst dann seine ganze Schönheit entfalten, wenn in ein paar Wochen die Blätter an Büschen und Bäumen hängen“, betont Peter zufrieden.

Wie bei den Schützen üblich, folgte auf die harte Arbeit ein nettes Beisammensein. Dafür waren auch Brötchen und Getränke beschafft worden. „Unser Dank geht an alle Helfer und alle Beteiligten. Solche Tage, solch intensiver Einsatz zeigen, dass man sich auf die Schützen in Klein-Jerusalem jederzeit verlassen kann. Und es zeigt auch, dass sie einfach ihre Kapelle lieben“, betont Peter, und auch das zweite Ehrenmitglied, Heinrich Verhaelen, schließt sich dem Dank an.

(svs)
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