Tönisvorst übertrifft bisherigen Rekord deutlich Mehr als zehn Tonnen Kohlendioxid beim Stadtradeln 2023 eingespart

Tönisvorst · Die Tönisvorster haben sich erneut selbst übertroffen: Bei der Stadtradel-Kampagne 2023 toppten sie den Rekord vom Vorjahr – obwohl weniger Radelnde mitmachten.

Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (li.) hat die verlosten Gewinne von 2023 jetzt auf dem Rathausplatz in St. Tönis übergeben.

Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (li.) hat die verlosten Gewinne von 2023 jetzt auf dem Rathausplatz in St. Tönis übergeben.

Foto: Stadt Tönisvorst

(emy) Am kommenden Montag, 10. Juni, startet die diesjährige Stadtradel-Kampagne, und als Kick-off dafür sind in Tönisvorst jetzt die Preise für die Gewinner 2023 übergeben worden. Neben drei Fahrradtaschen, die die Stadt Tönisvorst zur Verfügung stellte, wurden unter den Teilnehmenden weitere Preise der Sponsoren verlost. Dabei handelte es sich um hochwertiges Fahrradzubehör und Gastronomiegutscheine. Insgesamt standen sieben Preise zur Verfügung, die Bürgermeister Uwe Leuchtenberg (SPD) den Gewinnern nun auf dem Rathausplatz überreichte.

Die Stadtradeln-Kampagne 2023 toppte die bis dahin erfolgreichste Aktion 2022: 386 aktiv Teilnehmende erradelten rund 62.600 Kilometer und konnten so gut 10.100 Kilogramm CO2 einsparen. Für 2022 sind in der offiziellen Statistik 401 aktiv Radelnde, 50.953 Kilometer und sieben Tonnen vermeidetes CO2 erfasst. Besonders stark seien im vergangenen Jahr wieder die Tönisvorster Schulen vertreten gewesen, sagte Tönisvorsts Wirtschaftsförderer Markus Hergett.

Technische Universität Dresden wertet die Ergebnisse aus

Stadtradeln ist eine deutschlandweite Aktion, die sich seit Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Ziel ist es, das Fahrradfahren als umweltfreundliche und gesunde Alternative zum Auto zu fördern, das Bewusstsein für den Klimaschutz zu schärfen und gleichzeitig einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und der eigenen Gesundheit zu leisten. Organisator ist das Klima-Bündnis.

Dazu gibt es außerdem die Bürgerbeteiligungsplattform „RADar!“, über die Radelnde ihrer jeweiligen Stadtverwaltung Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung direkt in einem digitalen Stadtplan melden können. Die beim Stadtradeln per App getrackten Strecken werden zudem anonymisiert von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Die Erkenntnisse – etwa wo wie viel und wie schnell gefahren wird oder wo der Radverkehrsfluss verlangsamt wird – können den Kommunen für die Verbesserung ihrer Radinfrastruktur bereitgestellt werden. Der Kreis Viersen beteiligte sich zusammen mit allen neun kreisangehörigen Städten und Gemeinden 2017 erstmalig am Stadtradeln. Im vergangenen Jahr haben kreisweit fast 4000 Menschen an der Aktion teilgenommen und dabei insgesamt 833 000 Kilometer zurückgelegt. Und auch Tönisvorst möchte in diesem Jahr wieder beim Stadtradeln durchstarten: Der 21-tägige Aktionszeitraum startet am Montag, 10. Juni, und endet kurz vor den Sommerferien, am 30. Juni. Die Anmeldung ist freigeschaltet: www.stadtradeln.de/toenisvorst. Bislang haben sich 251 Radelnde in 36 Teams registriert (Stand: Freitag).

(emy)